Zwei neue Sesselbahnen

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Sport trifft Politik: Der Geschäftsführer der Bergbahnen Hindelang-Oberjoch, Eric Enders (links) und der Oberallgäuer Landtagsabgeordnete und Kreistarat Eric Beißwenger (rechts) nehmen den neuen deutschen Slalom-Meister Felix Neureuther in die Mitte. Enders und Beißwenger sprachen am Rande der Deutschen Meisterschaften im Ski alpin über die geplante Modernisierung des Skigebietes in Oberjoch.

Bad Hindelang-Oberjoch - Zu einem Gespräch über die Modernisierungspläne des Skigebiets Oberjoch haben sich der Geschäftsführer der Bergbahnen Hindelang-Oberjoch, Eric Enders, sowie der Oberallgäuer Landtagsabgeordnete und Kreisrat Eric Beißwenger am Rande der Deutschen Meisterschaften im Ski alpin getroffen.

Die aktuelle Planung sieht den Neubau von zwei Sesselbahnen vor, anschließend soll das Skigebiet Oberjoch stärker mit den Skigebieten im angrenzenden Tirol verbunden werden. 

Eric Enders wies bei dem Treffen auf die Notwendigkeit der Modernisierung hin: „Dieser Winter war bislang ein guter Winter für uns, es wurde jedoch einmal mehr deutlich, dass wir betreffend unserer Kapazitäten an Grenzen stoßen.“ Es sei kaum mehr möglich, die zahlreichen Wintersportler zur allgemeinen Zufriedenheit auf den Pisten im Skigebiet zu verteilen – deshalb sei ein zeitnaher Beginn der Modernisierung zwingend notwenig. 

„Die Bergbahnen bilden das Rückgrat des Bad Hindelanger Tourismus und sind darüber hinaus für die ganze Gemeinde von herausragender Bedeutung. Eine Modernisierung der Anlagen ist richtig und wichtig, um den Nimbus zu wahren, eines der besten Familien-Skigebiete in Deutschland zu sein“, sagte Eric Beißwenger. 

Der Abgeordnete mahnte jedoch gleichzeitig an, die Wirtschaftlichkeit des Projekts nicht aus den Augen zu verlieren. „Grundlage für den Baubeginn muss eine solide finanzielle Basis sein – das eingesetzte Kapital muss in einem angemessenen Verhältnis zur Rendite der unternehmerischen Tätigkeit und dem erhofften Gewinn stehen – ein Schnellschuss hat keinen Sinn.“ 

Die Bergbahnen Hindelang-Oberjoch beschäftigen in der Wintersaison 60 Mitarbeiter. Der Verkehrsertrag beträgt rund 3,5 Millionen Euro pro Jahr. Die Marktgemeinde Bad Hindelang hält 45 Prozent an den Bergbahnen, die mehr als 220 Einzelgesellschafter zählen.

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