Still-Info in gemütlicher Runde

Immenstadt - Zu einem generationsübergreifenden Mütterfrühstück lädt die Klinik Immenstadt am 1. Oktober anlässlich der Weltstillwoche vom 30. September bis zum 6. Oktober ein. Das Motto lautet heuer: „Stillen unterstützen – Mütter in den Mittelpunkt.“

Hebamme Barbara Ecker vom Stillberatungsteam und ihre Kolleginnen freuen sich auf Gespräche mit Müttern und schwangeren Frauen, die jeweils ihre Mutter mitbringen können. „Natürlich sind auch die Kinder willkommen“, sagt Ecker. Das kostenlose Frühstück findet von 9.30 bis 11 Uhr im Aufenthaltsraum der Wochenstation statt. 

„Wir wollen uns in einer zwanglosen Atmosphäre mit den Müttern unterhalten“, so die Hebamme. Stillende und werdende Mütter können Fragen stellen und sich untereinander austauschen, die Großmütter können ebenfalls nachfragen und erzählen, wie das Stillen zu ihrer Zeit unterstützt wurde. 

„Stillen gibt dem Kind Sicherheit und Geborgenheit und trägt zum Immunschutz des Säuglings bei“, erklärt Dr. Karl Morgenroth aus Sonthofen. Er ist Belegarzt in der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe der Klinik Immenstadt, die seit 2009 das Prädikat „babyfreundliches Krankenhaus“ tragen darf. Häuser mit der Zertifizierung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) stellen Mütter und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt, erläutert Barbara Ecker. Deshalb gebe es u.a. jeden ersten Dienstag im Monat einen Stilltreff in der Klinik Immenstadt. 

In Oberstdorf können sich Mütter jeden letzten Dienstag im Monat in der dortigen Klinik beraten lassen – jeweils in der Zeit von 9.30 bis 11 Uhr. Die Beraterinnen der Klinik Immenstadt nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil. Sie unterstützen „selbstverständlich“, so Ecker, auch Mütter, die nicht stillen wollen oder können. „Wir zeigen ihnen, wie sie mit Nähe zum Kind die Flasche geben können.“ 

Das „Bonding“ ist für Kinder und Eltern sehr wichtig, betont die Hebamme und zweifache Mutter. Eine weitere Möglichkeit, den engen Kontakt zu intensivieren, sei auch der Transport des Säuglings in einem Tragetuch nah am mütterlichen Körper. Beim Mütterfrühstück können sich interessierte Besucherinnen deshalb auch über moderne Tragehilfen informieren und ausprobieren.

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