Benefizkonzert des Musikkorps der Bundeswehr

Die Spendensammler aus Bergwacht und Jugendfeuerwehr, links der Oberallgäuer Kreis-Jugendfeuerwehrwart Florian Speigl, rechts der Regionalleiter der Bergwacht Allgäu Peter Eisenlauer.

Fischen – „Mit besonderem Auftrag“ ist das Musikkorps der Bundeswehr auf den großen Konzertbühnen im In- und Ausland unterwegs und repräsentiert die Bundesrepublik Deutschland mit seinem großen Sinfonischen Blasorchester.

In Fischen spielte das Musikkorps nun ein Benefizkonzert zugunsten des Nachwuchses der Allgäuer Bergwacht und der Jugendfeuerwehren im Oberallgäu.

„Wir feiern dieses Jahr unser 60-jähriges Bestehen“, begrüßt der Kommandeur des Musikkorps, Oberstleutnant Christoph Scheibling, die zahlreichen Benefizkonzertbesucher. Neben Konzerten ist das Musikkorps ist auch im protokollarischen Ehrendienst bei Empfängen von Staatsgästen tätig oder spielte vor kurzem erst beim diesjährigen Kanzlerfest in Berlin, so Dirigent Scheibling weiter. Gerne wäre das Orchester am Nebelhorn aufgetreten, aber das Wetter spielte nicht mit und so wurde das Konzert kurzerhand wegen Regens in das Kurhaus Fischen verlegt. Kreisbrandinspektor Joachim Freudig bedankt sich beim mit 60 Mann besetzten Orchester für seine Bereitschaft, für den guten Zweck der Nachwuchsförderung von Bergwacht und Feuerwehr im Allgäu zu musizieren. Bald waren die Sammelbehälter mit vielen Spenden gut gefüllt. Gleich zu Beginn erfreute das Orchester die Besucher mit dem „Königsmarsch“ von Richard Strauß und den „Regimentskindern“ von Julius Fucik.

Das einstudierte Konzertprogramm begeisterte die Zuhörer insbesondere durch seine große Vielfalt. Sehr großen Applaus bekam Sopranistin Agnes Lipka für ihre Auszüge aus den Opern von Puccini und Verdi. Bei „Raise Me Up“ von Rolf Løvland und „Ich gehöre nur mir“ aus dem Musical Elisabeth jubelte ihr die Menge frenetisch zu. Das Musikkorps ließ es sich auch nicht nehmen mit Spielmannzug und Trommelwirbel die Militärmusik im Saal gekonnt aufleben zu lassen. Zu Ehren des im letzten Jahr verstorbenen Songwriters Leonard Cohens spielte das Orchester seinen bekanntesten Titel „Halleluja“, bevor dann die musikalische Reise zum „Sound of Ireland“ und zu John Williams Olympiafanfare aus 1984 nach Los Angeles führte. Konzerthöhepunkt war ein Medley „Merci Udo Jürgens“ mit seinen bekanntesten Titeln „Griechischer Wein, „Aber bitte mit Sahne“, „Mit 66 Jahren“ und natürlich „Merci Cherie“.

Mit Standing Ovations wünschte sich das jubelnde Publikum noch weitere Zugaben, die Dirigent Christoph Scheibling mit dem „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik beantwortete. Mit der Bayern- und der Deutschlandhymne verabschiedete sich das Orchester aus dem Allgäu.

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