monta Klebebandwerk in Immenstadt kann wieder produzieren

Wie Phönix aus der Asche

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Vor wenigen Wochen wurden die neuen Schneidemaschinen aufgebaut.

Immenstadt – Vor einem Jahr – am 11. April 2015 – zerstörte ein Feuer die Produktionsanlagen in der Klebebandschneiderei der monta in Immenstadt. Der Brand brach am frühen Samstagmorgen aus und konnte erst nach Einsatz der Werksfeuerwehr und vieler Freiwilliger Feuerwehren aus der gesamten Umgebung gelöscht werden.

Außerdem wurde die benachbarte Halle mit zwei großen Beschichtungsanlagen völlig verrußt. Noch im Mai fiel die Entscheidung zum gesicherten Wiederaufbau. Jetzt läuft die Produktion wieder an.

Eine komplett neue Halle musste geplant und gebaut werden, Maschinen mit monatelangen Lieferzeiten bestellt und punktgenau in Immenstadt angeliefert werden.

Sechs Wochen nach dem Brand waren die Abriss- und Aufräumarbeiten an der niedergebrannten Produktionshalle weitgehend abgeschlossen. Nach vollständiger Reinigung der Produktionshalle mit den Beschichtungsanlagen und dank externer Zulieferer konnte die Produktion mit zwei Leihmaschinen am Standort Mitte des Jahres wieder aufgenommen werden. Somit war auch die Weiterbeschäftigung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesichert.

Neue Maschinen 

Im Spätsommer lief der Bau einer neuen Produktionshalle planmäßig an, schon zum Jahreswechsel stand – begünstigt durch einen milden Winter – der Rohbau. Im ersten Quartal 2016 erfolgte die Installation der technischen Geräte und Einrichtungen sowie die Lieferung und Inbetriebnahme der sieben neuen Hochleistungsschneidemaschinen. Diese Maschinen waren bereits im Sommer 2015 bei italienischen Herstellern bestellt und jetzt auf 29 LKW in Immenstadt angeliefert worden. Alleine das Einbringen dieser sieben Schneidemaschinen in die neue Halle war Präzisionsarbeit vieler interner und externer Spezialisten vor Ort.

Die Produktion läuft

Große Freude gab es bei der Belegschaft, als Mitte März das erste Selbstklebeband im Probebetrieb geschnitten werden konnte. Der Beginn des regulären Produktionsbetriebes ist für die nächsten Tage geplant. Die Außenanlagen werden, je nach Wetter, erst im Spätsommer endgültig fertiggestellt sein.

Geschäftsführer Johann Amoser dankte jetzt allen, die dazu beigetragen haben, den straffen Zeitplan einzuhalten. „Natürlich waren das in erster Linie unsere eigenen Mitarbeiter. Aber wir haben von vielen Seiten Unterstützung und praktische Hilfe bekommen, wofür wir uns bei allen nur bedanken können. Und auch unsere Kunden haben immer zu uns gehalten, monta konnte trotz des Brandes 80 Prozent seines Umsatzes halten. Unser gemeinsames Ziel, nach zwölf Monaten wieder auf eigenen Füßen zu stehen, ist Realität geworden. Und darauf sind wir sehr, sehr stolz. Nicht zuletzt dank der Unterstützung der Stadt Immenstadt und der vielen zuständigen Behörden sowie des Verständnisses unserer direkter Nachbarn ist die monta Klebebandwerk GmbH wie ein Phönix aus der Asche wieder auferstanden“, sagt Amoser.

monta Klebebandwerk ist der größte deutsche Produzent von Selbstklebebändern für den Verpackungsbereich. Am Standort Immenstadt arbeiten insgesamt 130 Mitarbeiter.

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