Bald in die Winterpause

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Auf dem Waldspielplatz ist immer was los!

Rettenberg/Wertach – Wer heuer noch den Waldspielplatz Großer Wald besuchen will, sollte dies bald tun. Denn in ein paar Wochen werden die Spielgeräte wieder abgebaut und eingewintert.

Noch können sich Besucher ausgehend vom Wanderparkplatz am Königsträßchen auf den Weg zum Waldspielplatz machen. Je nach Witterung, frühestens Anfang November nach den Herbstferien, werden die Mitarbeiter des Forstbetriebes Sonthofen der Bayerischen Staatsforsten und des Bauhofes Rettenberg die Spielgeräte ins Winterquartier bringen und das Spielgelände ruhen lassen.

Forstbetriebsleiter Jann Oetting freut sich über die gute Akzeptanz des Spielplatzes bei Urlaubern und Einheimischen. Auch Kindergartengruppen und Schulklassen nutzen ihn gern als Ausflugsziel. Oetting schätzt den Abenteuerspielplatz als einen der attraktivsten Spielplätze in der Region ein. Zum einen liegt das Areal mitten im Landschaftsschutzgebiet. Es ist weitläufig mit einem eigenen Wald mit „Tieren“ (diese sind aus Holz gebaut) und die Kinder können in flachem Gewässer an einem natürlichen Bach spielen. Zum anderen bietet sich ein kinderwagenfreundlicher Rundweg in familienfreundlichen Bergen für schöne Spaziergänge oder Wanderungen an.

Im vergangenen Jahr wurde der Waldspielplatz in einer Gemeinschaftsaktion durch den Forstbetrieb Sonthofen und die gemeindlichen Bauhöfen aus Wertach und Rettenberg äußerst attraktiv für die Familien aus der Region hergerichtet. „Die Planung, Beantragung dieses Erholungsprojektes und die Koordination der Arbeiten übernahmen die Bayerischen Staatsforsten. Die Finanzierung der rund 27 500 Euro für Spielgeräte, Material und Personalkosten laufe über einen „Topf“ für besondere Gemeinwohlleistungen im Staatsforst durch den Bereich Forsten des Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten/Immenstadt, erklärt der hier zuständige Revierförster Rainer Ruf. Hier zeigt sich die gute Zusammenarbeit des Forstbetriebes mit der Forstbehörde sowie den Gemeinden Rettenberg und Wertach.

„Die Sicherheitsauflagen werden immer höher, deshalb wurden spezielle Hackschnitzel als Fallschutz ausgebracht“, berichtet Förster Ruf. Neue Schaukeln und eine Kleinkinderspielanlage wurden alle aus Robinienholz gebaut.

Dieses aus den Südalpen stammende Hartholz ist für seine Langlebigkeit bekannt. Einen neuen „Marterpfahl“ haben die Forstwirte des Forstbetriebs Sonthofen geschnitzt. Außerdem wurden die Räder des „Waldzuges“ vom Bauhof Rettenberg in bunten Farben bemalt.

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