Zwei wollen zur Feuerwehr

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Die neuen gewerblichen Auszubildenden bei Bosch.

Blaichach/Immenstadt – 56 junge Leute haben am 1. September ihr Berufsleben bei Bosch begonnen, dem größten industriellen Ausbildungsbetrieb im Allgäu.

Nach der Vermittlung von Grundlagen im neuen Ausbildungszentrum in Blaichach werden die meisten Azubis dann unter Anleitung erfahrener Meister in der Fertigung eingesetzt, um sich auf ihren künftigen Beruf als lndustriemechaniker, als Mechatroniker oder als Zerspanungstechniker vorzubereiten. Zwei der neuen Azubis absolvieren eine kaufmännische Lehre. Zwei weitere haben sich für die erstmals angebotene Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann entschieden. Auf sie wartet die Werkfeuerwehr, die Bosch in den beiden Werkteilen lmmenstadt und Blaichach unterhält. Unter den gewerblichen Azubis, die sich nach der Einkleidung im Blaichacher Bildungszentrum zu einem Gruppenfoto zusammenfanden, waren auch sieben jungen spanische Auszubildende, die im Rahmen des Projekts „Ausbildungsinitiative für Südeuropa“ eine Lehrstelle bei Bosch in Blaichach erhalten haben. Die jungen Männer hatten im Sommer bereits ein Praktikum in Blaichach absolviert, um die Sprache und das Unternehmen kennenzulernen. ,,Sie sind inzwischen integriert und werden alle Ausbildungsschritte bis zur Facharbeiterprüfung so wie die anderen Azubis im Werk absolvieren“, erklärt Ausbildungsleiter Hermann Strunz. Nach der Einrichtung des Blaichacher Ausbildungszentrums im vorigen Jahr modernisiert Bosch im Allgäu zur Zeit auch Struktur und lnhalt derAusbildung. Ziel ist es, mit hochqualifiziert und bedarfsorientiert ausgebildeten Facharbeitern den Erfolg des Standortes, der auf dem Weltmarkt im Wettbewerb steht, auch in Zukunft zu sichern.

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