Größer und komfortabler

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Oberallgäu - Größer, komfortabler und näher an der Intensivstation: So finden nierenkranke Patienten die neue Dialysestation im Klinikum Kempten vor.

„Dank der Einhäusigkeit und den damit verbundenen Planungsmöglichkeiten konnten wir einen besser positionierten Bereich schaffen“, sagte Klinikverbundschef Andreas Ruland bei der Inbetriebnahme der modernen neuen Räume. Dort gibt es nun sechs Dialyseplätze - zwei mehr als bisher, inklusive eines separaten Raumes für infektiöse Patienten. An diesen erfolgt bei Patienten mit Nierenversagen die Blutwäsche maschinell: Das Blut wird einem großen Blutgefäß entnommen und über ein Schlauchsystem einer Dialysemaschine zugeführt, wo es in einem speziellen Filter gereinigt wird. 

Dafür zuständig ist ein Team des Kemptener Zentrums für Innere Medizin und Dialyse (ZIMD). Dieses kooperiert bei der Versorgung stationärer gefäß- oder nierenkranker Patienten bereits seit 25 Jahren eng mit dem Klinikum. „Wir freuen uns über mehr Komfort für die Dialysepatienten und die Nähe zur Intensivstation“, betonen die Nephrologen Dr. Roland Sessler und Dr. Michael Milchsack vom Dialysezentrum, die als Konsiliarärzte auch auf der Dialysestation des Klinikums tätig sind. Dort führen sie mit ihrem Team jährlich rund 800 Dialysebehandlungen durch. Im ZIMD selbst sind es rund 10 000 Blutwäschen pro Jahr. Unser Foto zeigt (von links) Prof. Dr. Andrik Aschoff (Ärztlicher Leiter Klinikum) und Klinikverbundschef Andreas Ruland die sich von den Nephrologen Dr. Roland Sessler und Dr. Michael Milchsack die Funktion einer modernen Dialysemaschine erläutern lassen.

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