Frischer Wind für die AWC

Oberallgäu - Die „Allgäu-Walser-Card“ startet durch. Während die neue Sommersaison gerade beginnt, läuft die Umstellung auf die neue Technik auf vollen Touren. Das führt zunächst zu einem Parallelbetrieb mit neuer und alter Kartentechnik.

Doch bei der Oberallgäu Tourismus Service GmbH OATS in Immenstadt ist man optimistisch und will den Kraftakt bis zum Start in die Wintersaison gestemmt haben. „Dann nämlich, wenn die Bergbahnen in den Winterbetrieb gehen, muss die Umstellung auf die neuen Allgäu-Walser-Karten abgeschlossen sein, weil die neue Software die Bahnzugänge nur freigibt, wenn sie neue Karten erkennt“, erklärt Ulrich Hüttenrauch von der OATS. Zur Zeit läuft die Umstellung auf die neuen Gästekarten. Nach und nach werden alle Gemeinden auf die neue Allgäu-Walser-Card AWC umrüsten. 

Bei der OATS fing der „Marschplan“ mit Bad Wörishofen an, zur Zeit wird Oberstaufen bearbeitet; im November wird Oberstdorf an der Reihe sein. Im Zuge der Umstellung auf neue Technik und Software werden bei sämtlichen teilnehmenden Gastgeberbetrieben die vorhandenen Terminals und alle Karten ausgetauscht. „Die erforderlichen Chips sind deutlich günstiger zu produzieren und inzwischen gängiger Standard, die Software ist ebenfalls verbessert worden“, so Hüttenrauch. Die neuen Terminals sind nur noch so groß wie ein Mobiltelefon. Die Modernisierung erlaubt es dann auch, neue grenzübergreifende Produkte über die Allgäu-Walser-Card anzubieten. Die Umstellung kann nicht über Nacht einfach freigeschaltet werden. Bis Anfang Dezember wird es einen Parallelbetrieb mit neuen und alten Karten und Terminals geben. Zu den vorhandenen 1700 Terminals kommen 600 neue Terminals in den Hörnerdörfern und Oberstdorf dazu. Unterm Strich sind rund 2300 Terminals zu installieren bei Gastgebern, Leistungspartnern sowie Kurverwaltungen und Gästeämtern in der Region. 

Bis Jahresende muss die Umstellung abgeschlossen sein. Nicht nur, weil sich dann die Drehkreuze der Bergbahnen mit den neuen Allgäu-Walser-Karten freischalten lassen. Die Europäische Union fördert über „Intereg“ das Projekt AWC; Träger sind der Landkreis Oberallgäu, die Gemeinde Mittelberg im Kleinwalsertal, die Stadt Bad Wörishofen und - neu - der Landkreis Lindau. Und noch individueller wird es bei der AWC: für jede teilnehmende Gemeinde kann die neue Allgäu-Walser-Card in der Basisversion ergänzt werden durch ein spezielles Ortslogo.

Josef Gutsmiedl

Rubriklistenbild: © Kreisbote

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