Wechsel im Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten

Neuer Forst-Chef: Simon Östreicher übernimmt Bereichsleitung Forsten

Zur Amtsübergabe pflanzten Simon Östreicher und Dr. Ulrich Sauter symbolisch eine kleine Weißtanne in einem Wald bei Blaichach.
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Zur Amtsübergabe pflanzten Simon Östreicher und Dr. Ulrich Sauter symbolisch eine kleine Weißtanne in einem Wald bei Blaichach.

Immenstadt – Simon Östreicher ist neuer Bereichsleiter Forsten und stellvertretender Behördenleiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten. Zur Amtsübergabe wurde symbolisch eine kleine Weißtanne gepflanzt.

Heftige Regenschauer wechseln sich mit kurzen, trockenen Abschnitten ab. „Ideales Försterwetter!“ bemerkt Simon Östreicher, der neue Bereichsleiter Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. „Die Bäume lieben diese kühl-feuchte Witterung, während sie die Borkenkäfer in ihrer Aktivität bremst,“ ergänzt sein Vorgänger Dr. Ulrich Sauter. Östreicher und Sauter pflanzen zur Amtsübergabe symbolisch eine kleine Weißtanne in einem Wald bei Blaichach.

Simon Östreicher folgt auf Dr. Ulrich Sauter

Der Leiter des AELF Kempten, Dr. Alois Kling, freut sich: „Mit Simon Östreicher haben wir einen erfahrenen und sehr kompetenten Nachfolger für Dr. Sauter gewinnen können. Zudem stammt er aus dem Allgäu und kennt sich mit der Region und den Menschen bestens aus.“

Der 48-jährige Simon Östreicher wurde in Immenstadt geboren und ist in Martinszell aufgewachsen. Nach dem Studium der Rechts- und der Forstwissenschaften war er an verschiedenen Stellen der Bayerischen Forstverwaltung tätig, die letzten fünf Jahre als Abteilungsleiter am Nachbaramt in Kaufbeuren.

Klimaerwärmung setzt Allgäuer Wäldern zu

„Ich will mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die sehr erfolgreiche Arbeit für die Waldbesitzer und den Wald im Allgäu fortsetzen und in manchen Bereichen sogar noch verstärken“, umreißt der neue Bereichsleiter seine Aufgabe. „Denn die Klimaerwärmung und die damit einhergehenden Extremwetterereignisse setzen auch den regenverwöhnten Allgäuer Wäldern zunehmend zu.“

Mit diesen Herausforderungen kommen gemischte Wälder aus verschiedenen Baumarten und Altersstufen am besten zurecht, ist sich der Forstmann sicher. Die Förster des Amts beraten deswegen die Waldbesitzer bei dem Umbau von Fichtenreinbeständen zu klima-toleranten Mischwäldern und unterstützen sie mit Fördermitteln.

Berg- und Schutzwälder stärken

Ein besonderes Augenmerk gilt Östreicher in diesem Zusammenhang den Berg- und Schutzwäldern: „Mit der Schutzwaldsanierung und der Bergwaldoffensive haben wir zwei hervorragende Instrumente, mit denen wir Schäden im Bergwald heilen und – noch viel besser – vorbeugen können.“

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