Bäcker sind gut aufgestellt

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Der neue Vorstand der Bäckerinnung Kempten/Oberallgäu (von links) Hubert Albinger, Thomas Baustetter, Karl-Heinz Härle, Hermann Neher, Obermeister Erwin Weber, Hubert Wipper, stellvertretender Obermeister Reinhold Speiser sowie Gottfried Voigt, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Kempten.

Kempten/Oberallgäu - Wer eine Ausbildung im Bäckerhandwerk absolviert, soll auch eine attraktive Ausbildungsvergütung erhalten, dieser Meinung sind einheitlich die Mitglieder der Bäckerinnung Kempten/Oberallgäu und plädierten bei ihrer Herbstversammlung für eine entsprechende Anhebung der Ausbildungsvergütungen im Bäckerhandwerk.

„Wir wollen eine attraktive Ausbildungsvergütung für einen attraktiven Beruf“, brachte Obermeister Weber die Überzeugung der Mitglieder auf den Punkt.

Die Innungsmitglieder sind schon aktiv geworden und gewähren guten Auszubildenden freiwillig übertarifliche Ausbildungsvergütungen und auch zusätzliche Leistungen. Doch attraktive Ausbildungsvergütungen sollen auch tariflich verankert werden, dieses Ziel wird Obermeister Weber in den zuständigen Gremien konsequent weiter verfolgen. 

Mit dem „inneren Zustand“ der Bäckerinnung Kempten/Oberallgäu zeigten sich alle in der Versammlung hochzufrieden. Die Innung sei geprägt durch ein kollegiales Miteinander. „Unsere Interessen sind gebündelt. Dadurch sind wir tatkräftig und auch qualitativ gut aufgestellt“, so Obermeister Weber. Dieser Erfolg sei jedoch kein Selbstläufer, sondern nur durch die gute Zusammenarbeit innerhalb des Vorstands und mit Gottfried Voigt, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, möglich. 

Um die „Schlagkraft“ der Innung auch organisatorisch noch zu verbessern, beschlossen die Mitglieder eine Satzungsänderung, wonach die Ämter Lehrlingswart, stellvertretender Lehrlingswart, Schriftführer, Vorsitzender des Ausschusses für Immobilien (Hausverwalter) und Werbewart direkt den Vorstandsmitgliedern zugeordnet werden. 

Da Neuwahlen auf der Tagesordnung standen, konnte dies gleich in die Tat umgesetzt werden. Obermeister ist weiterhin Erwin Weber (Altusried-Frauenzell), unterstützt von Stellvertreter Reinhold Speiser (Waltenhofen). Die fünf Vorstandsmitglieder teilen sich folgende Positionen auf: Lehrlingswart Hubert Wipper (Kempten), stellvertretender Lehrlingswart Hubert Albinger (Burgberg), Werbewart Karl-Heinz Härle (Blaichach), Immobilen-Wart Hermann Neher (Rettenberg) und Schriftführer Thomas Baustetter (Ofterschwang). 

Wie aktiv die Innung auch in der Außendarstellung wirkt, wurde aus dem Jahresbericht des Obermeisters deutlich. Erwin Weber listete eine Fülle von Aktivitäten auf, die sicherlich dazu dienen, das Ansehen des handwerklichen Bäckers in der Region zu festigen und zu stärken. Sich regional zu zeigen, sei immer mit Arbeit verbunden, aber der Erfolg bestätige, dass sich dieses Engagement lohne, erklärte Weber. „Es ist das richtige Gemisch aus Regionalität, politischem Ansehen, qualitativ bester Herstellung und Kundenbegeisterung, die unsere Bäckerregion Allgäu am Laufen hält.“ 

Positiv wertete Weber auch die gemeinsame Feisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaften Kempten und Memmingen-Mindelheim. Die Bäckerinnung Kempten/Oberallgäu überreichte dabei zum ersten Mal den Innungsbesten 150 Euro plus 50 Euro für jeden Einser. Ebenso gab es zum ersten Mal auch eine Urkunde für den Ausbildungsbetrieb, in diesem Jahr die Landbäckerei Sinz bei den Verkäuferinnen.

prb

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