Angela Merkel gibt in einer Pressekonferenz die Rücknahme der Osterruhe bekannt

Nun doch keine Osterruhe

Bundeskanzleramt in Berlin
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Bundeskanzleramt

Am Mittwoch, 24. März, gab die Kanzlerin um 12.30 Uhr im Anschluss an die heutige Videokonferenz mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder ein kurzes Statement ab. Darin bezeichnete sie die geplante Osterruhe als Fehler. Sie habe sich entschieden, die Verordnung für die Ostertage zu stoppen.

„Die Idee eines Oster-Shutdowns war mit bester Absicht entworfen wurden“, sagte sie. „Dennoch war die Idee der sogenannten Osterruhe ein Fehler.“ Denn in der Kürze der Zeit sei die Osterruhe nicht umsetzbar gewesen und es hätten sich viel zu viele Fragen zur Umsetzbarkeit ergeben. „Dieser Fehler ist einzig und allein mein Fehler, denn am Ende trage ich qua Amtes die Verantwortung.“ Das habe sie den Ministerpräsidenten in einer kurzen Videokonferenz erläutert und die Vorsitzenden der Fraktionen im Bundestag erklärt. „Ein Fehler muss als Fehler bekannt werden und vor allem muss er korrigiert werden.“ Rechtzeitig, betont Merkel. Sie bedauere die Verunsicherung zu tiefst. „Dafür bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung.“

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