Das Oberallgäu bietet viele tolle Ausflugsziele, die nicht jeder kennt!

Ausflugstipps für die ganze Familie

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Die Burgruine Fluhenstein.
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Auf dem Weg zur Burgruine Vorderburg kann man auch der ein oder anderen Kuhherde begegnen.
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Im Hölltobel bieten sich dem Wanderer faszinierende Einblicke.
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Der Speichersee auf dem Weg zur Alpe Melköde.
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Wunderschöner Sonnenuntergang mit Blick ins Tannheimer Tal vom Ornachgipfel aus.
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Die steile Leiter zum Gipfel des Steinebergs ist eine Herausforderung.

Das Allgäu bietet viele tolle Ausflugsziele. Aber wer kennt das nicht – das Wetter ist schön, man will raus in die Natur, hat aber keine Idee, wo es hingehen soll.

Für solche Gelegenheiten haben wir auch in diesem Jahr wieder eine kleine Auswahl an besonderen Ausflügen, Wanderungen, und sogar eine kleine Bergtour zusammengestellt, die man auch mit Kindern machen kann. Noch mehr Ausflugsziele und größere Bergtouren mit tollen Beschreibungen gibt es auf www.bergtouren-im-allgaeu.de.

Wanderung auf den Ornach (Oberjoch)

Die Wanderung auf den kaum beachteten Ornachgipfel beginnt am Parkplatz von Oberjoch. Der Weg führt zunächst in Richtung oberes Dorf, immer der Beschilderung in Richtung Ornach folgend. Bald führt ein breiter, teilweise steiler Fahrweg durch den Wald nach oben. Es folgt ein wunderschöner Bergpfad, der durch leicht bewaldetes Gebiet und über eine Blumenwiese in Richtung des früh sichtbaren Gipfelkreuzes leitet. Mit etwas Glück kann man in den frühen Morgenstunden oder auch am späten Nachmittag vereinzelte Gemsen beobachten. An einer kleinen Hütte, dann an einer Viehtränke vorbei, geht es hinauf, bis das Gipfelkreuz des Ornach nach etwa einer Gehstunde erreicht ist und einen wunderschönen Blick auf Oberjoch und in das Tannheimer Tal bietet.

Durch den Burgstalltobel zur Burgruine Fluhenstein (Sonthofen)

Im Sonthofer Ortsteil Berghofen führt diese Wanderungen durch den ausgeschilderten, wildromantischen Burgstalltobel. Steile Felswände, hölzerne Stege und das Plätschern des Berghofener Baches prägen den ersten Teil der Tour. Im Anschluss folgt der, ebenfalls gut gekennzeichnete, Abstieg von Walten in Richtung Sonthofen. Über einen Wiesenpfad erreicht man die dicht eingewachsenen Überreste der Burg Fluhenstein. Einige hundert Meter nach der Ruine, die alten Weganlagen sind noch erkennbar, ist Sonthofen wieder erreicht. Nach etwa einer Stunde Gehzeit geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Bergtour auf den Steineberg (Gunzesried)

Am großen Wanderparkplatz in Gunzesried beginnt diese mitunter steile Bergtour auf den 1 660 m hohen Steineberg. Zunächst geht es auf der Straße hinauf in das Dorf. Ab dem Gasthof Kreuz geht man oberhalb der Talstraße in Richtung Südwesten und biegt anschließend rechts ein zum eigentlichen Anstieg auf den Steineberg. Ein Alp­weg führt nun steil hinauf auf den Grat zwischen Bärenköpfle und Steineberg. Die letzten Meter auf den Grat sind mit vielen Stufen befestigt.

Immer wieder wird der Blick tief hinunter zum Immenstädter Steigbachtobel frei. Im Gipfelbereich führt eine lange Leiter hinauf zum Kreuz. Alternativ geht es um den Nagelfluh-Felsen auf dem Normalweg auf den Bergrücken und schließlich zum Gipfel mit herrlichem Blick auf das Illertal. Für die gut 800 zu bewältigenden Höhenmeter sollte man hin und zurück etwa 5 Stunden einplanen.

Wanderung zur Burgruine Vorderburg (Rottach/Rettenberg)

Die Wanderung zur Burgruine Vorderburg beginnt in Rottach, auf der Nebenstrecke zwischen Sonthofen und Kempten. Kurz vor der Ortsausfahrt in Richtung Sulzberg geht es rechter Hand zum Einstieg auf den langgezogenen Bergrücken des Falkenstein, der sich von Rettenberg in Richtung Vorderburg erstreckt. Immer der Beschilderung folgend geht es über bunte Wiesen und durch den Wald nach oben zu den Mauern der ehemaligen Burg Rettenberg, wie sie auf der Gedenktafel genannt wird. Der Rückweg erfolgt zunächst entlang des Rückens in Richtung Falkenstein, bevor es steil durch den Wald zurück nach Rottach geht. Für den gesamten Rundweg sollte man etwa drei Stunden einplanen.

Ausflug zum Hölltobel (Oberstdorf)

Der Hölltobel liegt auf dem Weg von Oberstdorf nach Gerstruben. Zunächst geht es südlich der Nebelhornbahn, entlang der Trettach, in Richtung Gruben und weiter nach Dietersberg. Ein paar hundert Meter nach dem Weiler weisen Schilder links über den Hölltobel nach Gerstruben. Auf einem schmalen Pfad geht es in engen Serpentinen durch den Wald nach oben. Das Rauschen des Dietersbach wird immer lauter und schließlich gibt eine kleine Aussichtsplattform den Blick auf den imposanten Wasserfall frei, der donnernd in die Tiefe rauscht. Kurz unterhalb von Gerstruben, nach etwa eindreiviertel Stunden, ist die Fahrstrasse erreicht. Ein Abstecher in das romantische Bergdorf rundet die Tour ab, bevor es wieder zurück nach Oberstdorf geht.

Wanderung zur Melköde (Kleinwalsertal)

Die Tour startet am gebührenpflichtigen Parkplatz der Auenhütte, an der Talstation der Ifenbahnen. Auf einem breiten geschotterten Fahrweg, der auch für Kinderwagen mit entsprechenden Rädern geeignet ist, geht es ins Schwarzwassertal. Gut beschildert führt der Weg von der Talstation in westlicher Richtung zunächst zum Herzsee. Um den künstlich angelegten Speichersee führt ein kleiner Weg, und zahlreiche Bänke laden zum Genuß der Umgebung ein. Bis zur Alpe Melköde steigt der Weg durch dicht bewachsene Latschenwälder keine 100 Höhenmeter bergan. Entlang des Weges finden sich immer wieder kleine Info-Punkte mit Informationen zur Flora und Fauna des Tals. Kurz vor der Melköde streift der Wanderweg ein breites, von bunten Feuchtwiesen geprägtes Tal. An dessen Ende ist die bewirtschaftete Alpe nach etwa einer Gehstunde erreicht.

ba

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