Oberstdorf: Beim Mieterfest ging es auch um die alten Häuser in der Hermann von Barth-Straße

SWW-Mieterfest in Oberstdorf

+
SWW-Geschäftsführer Martin Kaiser (links) war ein gefragter Gesprächspartner beim Mieterfest in Oberstdorf.

Oberstdorf – Anlässlich des 70-jährigen Firmenjubiläums feierte das SWW – die Wohnungsbau GmbH des Landkreises – mit seinen Mietern. Nach Oberstaufen, Immenstadt und Sonthofen war Oberstdorf die letzte Station der Mieterfeste.

Eingeladen waren auch die Mieter aus Balderschwang und Fischen. Gefeiert wurde auf der Wiese der Anlage Im Steinach 18. Hier wurden die Häuser vor etwa 10 Jahren aufwändig energetisch saniert.

Bei Bratwurst, kühlen Getränken und Musik konnten sich die Mieter mit den Mitarbeitern des SWW austauschen oder einfach nur miteinander huigarte. Für die Kinder stand ein Spielmobil bereit. Mit VR-Brillen und Kopfhörern konnten sich die Besucher einen Film über die Wohnungsbaufirma in einer 360 Grad-Perspektive anschauen. Bei einem Preisausschreiben gab es Zuschüsse zur Miete zu gewinnen.

Martin Kaiser, Geschäftsführer des SWW, begrüßte die Gäste. Im Festjahr wolle man „die Vergangenheit streifen, selbstbewusst die Gegenwart zeigen und die Zukunft mutig gestalten“, so Kaiser. „Wir haben einfach klasse Mieter“, lobte er das Verhältnis untereinander. Ilse und Reinhard Unglaube aus Oberstdorf konnten dies bestätigen: „Wir sind seit 49 Jahren Mieter beim SWW und hatten keine Probleme“, zeigten sie sich zufrieden.

Kaiser sprach auch die Problematik in der Hermann von Barth-Strasse an, wo mehrere Wohnblocks nicht mehr den heutigen Bedürfnissen entsprechen. Die Wohnungen aus dem Baujahr 1950 würden maximal noch 10 bis 20 Jahre halten. Aktuell läuft eine Umfrage bei den Mietern, ob sie sich einen Umzug in neu zu errichtende Häuser vorstellen können. „Es wird keinen Komplettabriss geben, da Viele sich höhere Mieten nicht leisten können“, versprach Kaiser nach gemeinsamen Lösungen zu suchen.

Der Markt Oberstdorf beabsichtigt – im Rahmen des Baus eines neuen Kraftwerkes – den Trettachkanal zu verlegen. Dadurch würden ganz in der Nähe Flächen für den Wohnungsbau frei. Was aber zu höheren Mieten als im derzeitigen Bestand führen würde. „Bleiben sie uns Wohl gesonnen und sprechen sie uns an, wenn es Probleme gibt“, entließ Kaiser die Mieter zum gemütlichen Beisammensein.

Heinrich Bonert

Auch interessant

Meistgelesen

Babyglück im Allgäu
Babyglück im Allgäu
Barbara Holzmann kandidiert erneut für den Bezirkstag
Barbara Holzmann kandidiert erneut für den Bezirkstag
Johannes Weinberg ist schon auf Olympiakurs
Johannes Weinberg ist schon auf Olympiakurs
Kleinkunst-Förderverein "Klick" will weiter "frischen Wind" machen
Kleinkunst-Förderverein "Klick" will weiter "frischen Wind" machen

Kommentare