Die Regeln bei Inzidenz zwischen 100 und 50

Inzidenz im Oberallgäu unter 100 - die Regeln im Überblick.

Ab 21. Mai gelten die Lockerungen für 7-Tage-Inzidenz unter 100 im Oberallgäu.
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Ab 21. Mai gelten die Lockerungen für 7-Tage-Inzidenz unter 100 im Oberallgäu.

Oberallgäu — Seit dem Wochenende liegt die 7-Tage-Inzidenz im Oberallgäu stabil unter 100. Die Regelungen aus der Bundes-Notbremse gelten daher ab Freitag, 21. Mai nicht mehr.

„Mein herzliches Dankeschön gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich diszipliniert an die Maßnahmen gehalten haben und damit den wesentlichen Beitrag zum Unterschreiten der 100er-Inzidenz geleistet haben“, so Landrätin Indra Baier-Müller. „Ich weiß, dass uns allen viel abverlangt wurde. Die weiteren Öffnungen unter anderem auch in den Bereichen Kultur, Sport, Musik, Bildung haben wir uns deshalb hart erarbeitet. Jetzt gilt es, weiter die Hygienemaßnahmen einzuhalten, um das Erreichte zu erhalten.“

Die Regelungen der Bundes-Notbremse werden ab 21. Mai aufgehoben. Damit gelten für das tägliche Leben ab 21. Mai folgende Regeln.

  • Kontakte: Ein gemeinsamer Haushalt darf einen anderen Haushalt (höchstens 5 Personen) im öffentlichen und privaten Raum treffen. Geimpfte und genesene Personen sowie Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.
  • Ausgangssperre: Die Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr ist aufgehoben.
  • Geschäfte der Grundversorgung sind weiterhin inzidenzunabhängig geöffnet.
  • Körperferne Dienstleistungsbetriebe und Handwerksbetriebe sind weiterhin geöffnet. Das gilt für Mischbetriebe.
  • Einzelhandel: Das Einkaufen ist mit Click & Meet (vorheriger Terminbuchung) und Kontaktdatenerfassung der Kunden möglich. Die Testpflicht entfällt.
  • Körpernahe Dienstleistungen: Alle körpernahen Dienstleistungen können nach Terminvereinbarung und Kontaktdatenerfassung der Kunden ihre Dienste anbieten. Die Kunden müssen FFP2-Masken tragen, das Personal mindestens eine medizinische Gesichtsmaske für Personal (10 m²/Kunde für die ersten 800 m² Verkaufsfläche, darüber 20 m²). Die Testpflicht entfällt.
  • Kulturstätten (Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten): Besuch nach vorheriger Terminbuchung möglich. Kontaktdatenerfassung, Einhaltung Schutz- und Hygienekonzept und FFP2-Maskenpflicht für Besucher.
  • Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos: Zutritt mit aktuellem Coronatest und Einhaltung des Hygienekonzepts.
  • Kulturveranstaltungen im Freien sind mit maximal 250 Zuschauern (feste Sitzplätze) erlaubt. Dies gilt für kulturelle Veranstaltungen sowohl im professionellen Bereich als auch für Laien- und Amateurensembles ebenso wie für filmische Veranstaltungen. Für die Besucher gilt eine Testpflicht.
  • Freibäder dürfen öffnen. Voraussetzung ist die Beachtung des entsprechenden Rahmenhygienekonzepts (Abstandswahrung, Beschränkung der Personen pro m² etc.), ein Termin und ein negativer Test.
  • Sportveranstaltungen im Freien (auch Freiluftstadien mit überdachten Zuschauerplätzen) sind mit maximal 250 Zuschauern (feste Sitzplätze) erlaubt. Für die Besucher gilt die Testpflicht.
  • Fitnessstudios dürfen für kontaktfreien Sport öffnen. Voraussetzung ist ein negativer Test der Besucher und die Beachtung der Hygienemaßnahmen.
  • Gastronomie: Die Außengastronomie darf öffnen. Voraussetzung für die Gäste ist eine vorherige Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung. Sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen, ist ein aktueller Corona-Test erforderlich.
  • Hotels, Ausflugsverkehr und touristische Führungen: Mit Testpflicht, siehe Regelungen für Urlaub in Bayern.
  • Schulen und Kitas: Nach den Pfingstferien treten zudem neue Regelungen an Schulen und Kitas in Kraft.
  • Laien- und Amateurensembles dürfen proben.

Falls die Werte an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder über 100 liegen, tritt die Bundes-Notbremse wieder in Kraft. 

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