Lauben-Heising verteidigt Titel

Landrat Anton Klotz (von links), Kreisbrandinspektor Hubert Speiser, Maximilian Luysberg, Yannik Paetz, Fabian Mangold, Julian Guthmann, Jugendwart Robert Hartge und Kreis-Jugendfeuerwehrwart Florian Speigl mit der Siegermannschaft Lauben-Heising.

Fischen – Mit nur zwei Punkten Vorsprung und 138 Fehlerpunkten konnte sich die Jugendfeuerwehr Lauben-Heising den Oberallgäuer Jugendfeuerwehrtitel zum zweiten Mal hintereinander sichern und den von Landrat Anton Klotz gestifteten Wanderpokal wieder mit nach Hause nehmen.

Die Mannschaft Waltenhofen 1 belegte dich gefolgt den zweiten Platz, auf Platz drei kam die Mannschaft Durach 2 mit 153 Fehlerpunkten.

Zum dritten Mal war die Gemeinde Fischen Gastgeber für die 24 gestarten Mannschaften aus dem ganzen Landkreis. „Gewinner seid ihr alle, auch wenn es nur einen Sieger geben kann“, sagte Landrat Anton Klotz. Es sei nicht selbstverständlich, dass sich so viele junge Menschen ehrenamtlich in der Feuerwehr betätigen, lobte der Landrat den Feuerwehrnachwuchs. FischensBürgermeister Edgar Rölz eröffnete den Wettbewerb und stiftete die Pokale und „Fischinger Guetzle“ für jeden Teilnehmer. Kreisbrandinspektor Hubert Speiser zollte allen Mädchen und Buben eine gute Ausbildung in ihren Wehren. Im Wettbewerb kann jede Jugendfeuerwehr sich mit den anderen Jugendlichen messen und so ihren Ausbildungsstand überprüfen.

Beim Jugendleistungswettbwerb gehen pro Mannschaft vier Teilnehmer an den Start. Auf einer 90 Meter langen Bahn sind dabei verschiedene Übungen zu absolvieren, die allesamt zum Grundwerkzeug eines Feuerwehrlers gehören. Erste Übung ist das Kuppeln einer Saugleitung, die zur Entnahme von Wasser aus Gewässern, wie Bächen, Flüssen oder Seen, dient. Natürlich gehört auch das zielgenaue Ausrollen von Druck-Schläuchen oder das Anlegen eines Knoten und der Mastwurf dazu. Schnelligkeit, Teamgeist und vor allem eine fehlerfreie Ausführung der Feuerwehrtätigkeiten machen den Erfolg einer Mannschaft aus. In einem Fragebogen wird darüber hinaus das gelernte Feuerwehrfachwissen der 12- bis 18-jährigen Feuerwehranwärter zusätzlich abgefragt. Jeder Fehler bedeutet eine höhere Fehlerpunktezahl. Zu guter Letzt fließen noch Alterspunkte in die Gesamtbewertung mit ein, um die körperlichen Unterschiede auszugleichen.

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