Watsche für die CSU

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Martin Beckel - hier mit Freundin Andrea Strubel - will sich als neuer Bürgermeister „richtig ins Zeug legen“.

Oberstaufen - Vier Bewerber gingen in Oberstaufen ins Rennen um das Bürgermeisteramt. „Übrig“ blieb am Wahlabend ein klarer Sieger: Martin Beckel, der Kandidat der Freien Wähler Oberstaufen.

Richtig freuen sich Martin Beckel über das sagenhafte Wahlergebnis von mit 68,1 Prozent. „Ich bin überwältigt und glücklich. Mit so einem Erfolg habe ich nicht gerechnet. Danke an alle Wähler aus Thalkirchdorf, Steibis, Aach und Oberstaufen. Ich lege mich für Euch ins Zeug.“ 

Große Enttäuschung dagegen bei der CSU, deren Spitzenkandidatin Renate Specht mit 13,58 Prozent abgewatscht wurde. „Wir sollten nun wirklich schnell umdenken in der CSU“, meinte ein bisheriges Gemeinderatsmitglied. „Wir müssen künftig auf Jugend, Qualität und Offenheit setzen. Den Bonus, dass alles, wo CSU draufsteht blind und ungeprüft gewählt wird, gibt es nicht mehr. Die Wähler sind nicht dumm.“ 

Der Parteilose Jürgen Funke erhielt 11,95 Prozent. Die SPD kann mit den 6,35 Prozent ihres Kandidaten Heinz Kellersohn sicher nicht zufrieden sein.

Wilfried Gehr

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