»Grüner Rahmen« für die Galerie

Oberstaufen Park zeigt Kunst unter freiem Himmel

Eröffnung Vernissage Kunstspaziergang
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Den Kunstspaziergang eröffnete Tourismusdirektorin Constanze Höfinghoff (rechts) gemeinsam mit Künstlerin Dagmar Moritz (von links) und Bürgermeister Martin Beckel.

Oberstaufen – Beim Spaziergang durch den Oberstaufen Park wird die Kunst direkt zum Betrachter gebracht. Sechs regionale Künstlerinnen haben sich zusammengefunden, um ihre Arbeiten in der Parkanlagen zu zeigen.

Unterstützt werden sie von der Oberstaufen Tourismus Marketing, die gleich begeistert war von der Idee der „Kunst unter freiem Himmel“. „Wir freuen uns sehr über diese Initiative, die wir gern unterstützen und begleiten“ so Tourismusdirektorin Constanze Höfinghoff. Damit können Einheimische und Gäste ein „barrierefreies“ Kunsterlebnis genießen, ohne Eintritt, ohne lange Warteschlangen und (hoffentlich) ohne Masken. Bis 13. August sind die Kunstwerke im Oberstaufen Park ausgestellt.

Galeriebesuch als Spaziergang

Der Galeriebesuch wird hier zum (ent)spannenden Spaziergang unter freiem Himmel, bei dem man mit Kind, Hund und Kegel die Exponate in Augenschein nehmen kann. Bei sechs sehr unterschiedlichen Akteurinnen stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Spaziergang „in bunt“ durch Diskussion und Inspiration – so wie von den Veranstaltern gewünscht – bereichert wird. 

Den Kunstspaziergang eröffnete Tourismusdirektorin Constanze Höfinghoff feierlich vor circa 60 geladenen Gästen gemeinsam mit Künstlerin Dagmar Moritz im Rahmen einer stimmungsvollen Vernissage – natürlich unter Einhaltung sämtlicher Schutz- und Hygienemaßnahmen. Das Team der Nagelfluhlounge rund um Betriebsleiter Thomas Götze kreierte für diesen Abend das „Malwasser“, ein farbenfroher Longdrink, sowie das „Pop Art“, ein farbiges Popcorn. Trotz wechselhafter Wettervorhersagen und kurzzeitigem Regen kurz vor Beginn der Vernissage, zogen die Regenwolken pünktlich zur Eröffnung ab, so dass diese im „grünen Rahmen“ des Oberstaufen Parks stattfinden konnte.

Einzigartige Künstlerinnen

Die Oberstaufnerin Jenny Fässler-Obermeyer präsentiert ihre sinnlich-malerischen Arbeiten. Etliche ihrer lasurartig anmutenden Bilder greifen auch spezifisch heimatliche Motive auf. Petra Klos aus Blaichach stellt im Kontrast dazu ihr kraftvolles abstraktes Werk vor, in dem Form und Farbe zum Bildgegenstand werden. 

Bei den Gründerinnen von UnArt Giengen hat in der Kunst auch der Humor seinen Platz. Ulla Hommel-Fröhle, die für sich den Begriff „Blablaistin“ kreierte, scheut vor kräftigen Farben nicht zurück, wobei Neon-Pink der Favorit ist. Die Landschaftsarchitektin Claudia Hetzel-Zink ist in der Collage zu Hause und ergänzt ihr stilsicheres, oft serielles Werk gern durch lockere Zeichnungen.

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