Pfarrer Bruno Koppitz ist neuer Gästeseelsorger in Oberstdorf

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Die feierliche Einführung des neuen Gästeseelsorgers von Oberstdorf, Pfarrer Bruno Koppitz, hier mit Sekretärin Brigitte Braxmair, fand jetzt durch Prälat Dr. Bertram Meier statt.

Oberstdorf – Eine „angelehnte Kirchentür“ wünschte sich Prälat Dr. Bertram Meier während der feierlichen Einführung des neuen Gäste- und Tourismusseelsorgers von Oberstdorf, Pfarrer Bruno Koppitz, für die künftige Pastoral.

„Die Gäste bringen sich selber mit“, fuhr der Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamtes in seiner Ansprache in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist fort. Es sei eine Chance für die Gästeseelsorge, die Gottesantennen der Urlauber wieder auszufahren und die Gottesmelodie neu zu entdecken. Gemeinsam mit Dekan Karl-Bert Matthias, Pfarrer Maurus B. Mayer, Ruhestandspfarrer Franz Neumair, Diakon Hans-Peter Pickart sowie dem Gastpfarrer aus Kamerun, Dr. Joseph Ebozo’o Ebozo’o, feierte Prälat Meier den Einführungsgottesdienst.

Die Kurseelsorge sei ein sehr breites Feld, betonte Pfarrer Mayer als Leiter der Pfarreiengemeinschaft Oberstdorf in seiner Begrüßung. Pfarrer Koppitz werde diese Aufgabe mit seiner Gabe gut hinzuhören meistern, war er sich sicher. Er bleibe weiterhin als Seelsorger in der Pfarreiengemeinschaft aktiv.

Im Johannisheim fand im Anschluss an den Einführungsgottesdienst ein Festakt statt, zu dem Vertreter des kirchlichen und öffentlichen Lebens gekommen waren, um den Tourismusseelsorger und seine Sekretärin Brigitte Braxmair willkommen zu heißen. Seit 2014 wirkt der 55-jährige in Illertissen großgewordene Pfarrer in Oberstdorf. Zuvor war er in der Pfarreiengemeinschaft Weitnau tätig. Im kommenden Jahr kann er sein 30-jähriges Priesterjubiläum feiern.

Dekan Karl-Bert Matthias betonte in seinem Grußwort, dass er sich besonders über die neue zentrale Lage und die gelungene Einbindung ins Pfarrhaus freue. Neben Oberstaufen sei im Dekanat Sonthofen auch Oberstdorf mit einer gezielten Gäste- und Kurseelsorge vertreten. Das von Prälat Meier erwähnte Prinzip der „angelehnten Kirchentür“ griff Dekan Matthias noch einmal auf. Man sage auch, „Urlaub ist ein Guckloch in den Himmel“. Bruno Koppitz werde während seiner Tätigkeit Menschen aus nah und fern kennenlernen – das sei der besondere Reiz dieser Arbeit. Sie sei sehr vielfältig und bestehe nicht nur aus Bergmessen, betonte Matthias.

Der evangelisch-lutherische Gästeseelsorger Roland Sievers freute sich auch im Namen seiner Frau, Gästeseelsorgerin Daniela Ditz-Sievers, auf eine weiterhin gute ökumenische Zusammenarbeit. In Oberstdorf hätten die Menschen Zeit zum Genesen und manche suchten dabei nach Impulsen, wies er auf ein Merkmal der Tätigkeit hin.

Rund 460 000 Gäste jedes Jahr stellten eine besondere Herausforderung für die Kurseelsorge dar, betonte auch Oberstdorfs zweiter Bürgermeister Fritz Sehrwind. Diese Gäste suchten in Oberstdorf nicht zuletzt Entschleunigung. Josef Hofmann, seit 1998 Kurseelsorger in Oberstaufen, verwies auf die Besonderheiten beider Orte. „Jeder hat sein eigenes Profil“, so der Diplom-Theologe, dennoch bestehe eine gute Zusammenarbeit mit

Oberstdorf. Man müsse vor Ort schauen, was angeboten werden könne.

pdsf

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