Schlechtwetterfront machte die Rettung zu einer aufwendigen Aktion

Oberstdorfer Bergwacht: Rettungsaktion im Nebel

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Mit Hilfe des Rettungshubschraubers Christoph 17 gelangten der Notarzt und der Einsatzleiter der Bergwacht Oberstdorf zum Notfallort. Aufgrund einer sich rasch entwickelnden Schlechtwetterfront war eine Rettung durch den Hubschrauber nicht mehr möglich.

Kurz nach 18 Uhr am gestrigen Sonntag erreichte die Bergwacht Oberstdorf die Meldung über einen Bergunfall oberhalb der Krauters Alpe im Traufbachtal. Was anfangs als Routineeinsatz begann, endete schlussendlich in einer personalaufwendigen Rettungsaktion.

Ein 16-jähriger Jugendlicher rutsche im Gelände unglücklich aus, und zog sich eine schmerzhafte Unterschenkelverletzung zu, was ein Weiterkommen unmöglich machte. Mit Hilfe des Rettungshubschraubers Christoph 17 gelangten der Notarzt und der Einsatzleiter der Bergwacht Oberstdorf zum Notfallort. Aufgrund einer sich rasch entwickelnden Schlechtwetterfront war eine Rettung durch den Hubschrauber nicht mehr möglich. Da Starkregen und Gewitter einsetzten wurde der Verletzte zu Fuß abtransportiert. Gleichzeitig begann eine zusätzliche Einsatzmannschaft der Bergwacht Oberstdorf von der Traufbergalpe mit dem Aufstieg, um den Transport des Verletzten zu unterstützen. Nach einer notfallmedizinischen Zwischenversorgung in der Krauters Alpe eröffnete ein kurzes Wetterfenster die Möglichkeit den Patienten mittels Hubschrauber abzutransportieren und in ein Krankenhaus zu fliegen. Die Einsatzkräfte der Bergwacht Oberstdorf stiegen zu Fuß ab. Insgesamt waren neben der Besatzung des Rettungshubschraubers 14 Einsatzkräfte der Bergwacht Oberstdorf vier Stunden im Einsatz.

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