Bürgermeister Klaus King unterstützt die Initiative "Lieferkettengesetz"

Oberstdorf bleibt auf fairem Kurs

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Bürgermeister Klaus King (Bildmitte) und seine Frau Petra besuchten den Weltladen-Stand, informierten sich bei Renate Schiebel (links) und Bergith Hornbacher-Burgstaller (rechts), und unterschrieben die Forderung.

Oberstdorf – Anlässlich des „Weltladentages“ am 9. Mai organisierte die Steuerungsgruppe der Fairen Kommune Oberstdorf zusammen mit dem Weltladen Oberstdorf einen Infostand auf dem Oberstdorfer Wochenmarkt.

Im Zentrum stand die Information über das Lieferkettengesetz, das mehr Gerechtigkeit in den Handel mit dem globalen Süden bringen soll. In diesem Gesetz werden Unternehmen verpflichtet, die Arbeitsbedingungen etwa in der Textilproduktion zu verbessern, die Menschenrechte zu achten und die Umwelt zu schonen. Diese Verantwortung praktiziert der Faire Handel schon seit vielen Jahren und in den Weltläden werden nur fair gehandelte Produkte verkauft. Allerdings ist das Gesetz bislang nicht verabschiedet worden. Deswegen wurden auch Unterschriften gesammelt, um eine schnelle Umsetzung zu fordern. Man kann auch online unterschreiben unter https://lieferkettengesetz.de/mitmachen/ 

Bürgermeister Klaus King und seine Frau Petra besuchten den Weltladen-Stand, informierten sich bei Renate Schiebel und Bergith Hornbacher-Burgstaller, und unterschrieben die Forderung. King möchte den fairen Handel in Rahmen der Fairen Kommune Oberstdorf tatkräftig unterstützen. 

Der Oberstdorfer Weltladen ist zurzeit noch eingeschränkt geöffnet, die aktuellen Öffnungszeiten sind auf der Homepage eingestellt unter https://www.weltladen-oberallgaeu.de/ Weiterhin werden ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht; Informationen unter Telefon 08322/5284.

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