Erfolgreiche Nachwuchssportler

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Schulleiter Ludwig Haslbeck (von links) mit Sportkoordinator Peter Fink, Sophia Maurus und David Mach, sowie (vorn von links) Philipp Raimund und Selina Freitag.

Sie sind auf dem besten Weg, sich einzureihen in die Liste der erfolgreichen Sportler, die im Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium in Oberstdorf die Schulbank gedrückt haben und am Schuleingang montiert ist.

Norbert Schramm oder Hans-Peter Lanig kennen die Nachwuchs­athleten, wenn überhaupt, nur noch vom Hörensagen. Sie selbst sind aber seit der Junioren-Weltmeisterschaft in Lahti als hoffnungsvolle Teilnehmer und Medaillenträger im Skispringen und in der Nordischen Kombination im Gespräch.

David Mach hat sich gemeinsam mit Julian Schmid, Luis Lehnert und Simon Hüttel Gold geholt. Der Athlet vom TSV Buchenberg, der am Stützpunkt in Oberstdorf trainiert, dort im Internat wohnt und das Gymnasium besucht, war in Lahti zum ersten Mal bei einer JWM dabei. Dass es dabei gleich um Gold ging, stellt den Abiturienten sehr zufrieden. Nicht nur der überragende Kombinations-Kollege Julian Schmid, der zuvor schon Gold und Silber in den Einzelwettbewerben erreicht hatte, habe die Mannschaft gepusht. Vor allem mit den konstant guten Sprüngen, die beste Aussichten fürs Laufen brachten, war der 18-Jährige zufrieden.

Sophia Maurus startete als einzige Allgäuer Kombinererin bei den Frauen. Die Elftklässlerin kam in diesem noch neuen Wettbewerb auf den 22. Platz. Einen Team-Wettbewerb gibt es für die Frauen noch nicht. Sophia wünscht sich für die Zukunft, dass es mehr Wettkämpfe gibt und mehr Nationen teilnehmen. „Dann steigen auch die Chancen, dass unsere Sportart olympisch wird“, sagt die Sportlerin, die ebenfalls vom TSV Buchenberg nach Oberstdorf kam.

Abiturient Philipp Raimund (Skiclub Oberstdorf) ist mit seiner zweiten JWM-Teilnahme schon fast ein „alter Hase“. Schon in Kandersteg gab es Gold im Team für den jungen Skispringer. In Lahti wiederholte er gemeinsam mit Constantin Schmid, Luca Roth und Kilian Märkl den Vorjahreserfolg. Denkbar knapp vor Norwegen wurde das deutsche Quartett Juniorenweltmeister.

Selina Freitag von der SG Nickelhütte Aue, die in der zehnten Klasse vom Skiinternat in Oberwiesenthal nach Oberstdorf gewechselt hatte, sammelte als Teamplayer sogar zwei Medaillen. Mit der Frauenmannschaft im Skispringen, die Agnes Reisch, Josephin Laue und Kombiniererin Jenny Nowak komplettierten, holte die 17-Jährige die Silbermedaille hinter Russland und vor Österreich. Im Mixed-Team mit Constantin Schmid, Agnes Reisch und Luca Roth durfte Selina, die im Einzel noch als „zu leichtgewichtig“ disqualifiziert worden war, über die Bronzemedaille jubeln.

wia

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