Österreichische Polizei kontrolliert an der Grenze zum Kleinwalsertal

Kleinwalsertal: Kontrollen an der Walserschanz

Ab Dienstag, 17. März, kontrolliert die österreichische Polizei an der Walserschanz. Nur noch Pendler, Einsatzkräfte und Warenverkehr darf die Grenze passieren.

Nach der Verordnung des Bundesministers gemäß dem "COVID-19-Maßnahmengesetzes" ist das Betreten öffentlicher Orte verboten. Darunter fallen zum Beispiel Sportstätten und Spielplätze.

Erholungsfahrten ins Kleinwalsertal, insbesondere auch zum Zweck von Wanderungen, Skitouren und Schneeschuhwanderungen sind ebenfalls verboten. Wer dagegen verstößt riskiert eine Verwaltungsstrafe bis zu 2180 Euro. Eine entsprechende Information wurde bereits am 16. März von der Polizei und der Gemeindesicherheitswache an entsprechende Fahrzeuge angebracht. Ab Dienstag, 17. März finden entsprechende Kontrollen durch die österreichische Polizei bei der Einreise an der Walserschanz statt. Rettungsdienste, notwendige Versorgungsfahrten, der freie Warenverkehr, der Berufspendelverkehr und auch der Dienstleistungsverkehr dürfen die Grenze weiterhin ungehindert passieren.

Auch der Landesrat Christian Gantner ruft dazu auf, Skitouren und Bergwanderungen in der aktuellen Situation zu unterlassen, weil damit auch Einsatzkräfte gefährdet würden. „Jeder verzichtete Kontakt kann Leben retten“, betonte Gantner.

Rubriklistenbild: © BMI / Gernd Pachauer

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