Bei jedem Zwischenstopp ein Selfie am "Jägerdenkmal"

Benefiz-Lauf: Symbolisch auf den Mount Everest

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Kein 8-Stunden-job: Patrick Caprano war bei seiner Rekordjagd am Sonntag zehnmal ganz oben auf dem Grünten und sammelte 8 848 Höhenmeter.

Rettenberg – Es ging dann doch viel schneller als erwartet: 18 Stunden waren veranschlagt, für das Rennen am Grünten, bei dem der Bergläufer Patrick Caprano 8 848 Höhenmeter einsammeln wollte – die Höhe des Mount Everest. Nach 16:22 Stunden und insgesamt zehn Aufstiegen war der Erfolg am frühen Abend perfekt.

Nach jedem Aufstieg gab‘s für die Fans in den Sozialen Medien ein Selfi am Jägerdenkmal. Und schnell ein bisschen was „für den Magen“, bevor es wieder nach unten ging. Nach der fünften Runde – gegen 10.30 Uhr – waren schon rund 4 500 Höhenmeter protokolliert. Am Basislager des Laufabenteuers für einen guten Zweck, an der Alpe Kammeregg, rettet eine Nudelsuppe, die Capranos Mutter lieferte, über den Durchhänger zur Halbzeit. Das Wetter spielte mit. Und vor allem eine Handvoll „Mitläufer“, die den 27-Jährigen aus Fischen beim ständigen auf und ab bei Laune hielten. „Das war schon ungemein wichtig“, sagt Caprano nach dem ungewöhnlichen Dauerlauf.

Mit der wilden Jagd wollte Caprano auf eine Spendenaktion der Allianz Stiftung zugunsten des „Förderkreis krebskranker Kinder im Allgäu“ aufmerksam machen.

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