Auf den Pelz gerückt

Zum zweiten Mal führte der Kreisjagdverband Oberallgäu seine Fuchsjagdwoche als traditionelle Veranstaltung durch. 78 Füchse, fünf Steinmarder und zwei Iltisse wurden in der ersten Februarwoche von den Jägern im südlichen Oberallgäu erlegt und auf dem präparierten Parkplatz der Alpe Kemratsried am Oberjoch waidgerecht präsentiert.

Der Erste Vorsitzende des Kreisjagdverbandes, Ekkehard Voigt, wies auf die Notwendigkeit der intensiven Fuchsbejagung hin. Nicht nur als möglicher Überträger von Krankheiten sondern auch als größter natürlicher Feind unseres einheimischen Auer- und Birkwildes müsse der Fuchs wirkungsvoll bejagd werden. Die Jagdhornbläser des Kreisjagdverbandes begleiteten die Präsentation musikalisch. Die Veranstaltung wurde vom Zweiten Vorsitzenden des Kreisjagdverbandes Oberallgäu, Berufsjäger Heinrich Schwarz, organisiert. 20 Füchse werden im Rahmen des „Fuchsmonitorings“ dem Veterinäramt zur Untersuchung auf Tollwut, Fuchsbandwurm und Räude zur Verfügung gestellt. Die verbleibenden Füchse wurden fachgerecht entsorgt.

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