Wertvolle Erfahrungen

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Bergung durch die Feuerwehr im Bereich der Talstation.

Ende März haben die Oberstdorf · Kleinwalsertal Bergbahnen zusammen mit über 60 Einsatzkräften in einer groß angelegten Bergeübung an der Fellhornbahn II den Ernstfall geprobt. Die Bergungsteams bargen in kurzer Zeit insgesamt 170 Personen erfolgreich aus den Kabinen.

Eine Evakuierungsübung in dieser Dimension hatte es hier zuvor noch nie gegeben.

Die positiven Rückmeldungen bestärken die Berg­bahnen auch weiterhin gemeinsame Übungstage mit den Einsatzkräften durchzuführen, um Routineabläufe zu stärken.

Auf Initiative der Oberstdorf · Kleinwalsertal Bergbahnen fand zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Seilbahn-Bergeübungen am vergangenen Sonntag eine Großübung statt. Dafür rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und der Bergwacht an, um gemeinsam mit den Bergbahnen möglichst realitätsnah Bergbahn-Krisen nachzustellen. „Für uns ist es selbstverständlich, Sicherheit zu garantieren, deshalb gehören Seilbahn-Bergeübungen einfach dazu“, weiß Dr. Andreas Gapp, Geschäftsführer der Fellhornbahn GmbH um die Wichtigkeit solcher Übungen. Hilfskräfte und Freiwillige simulierten dafür in Kabinen eingeschlossene Gäste. 35 Feuerwehrleute, 25 Bergretter sowie Mitarbeiter der Bergbahn spielten unterschiedliche Situationen und Bergungsmethoden durch. „Je besser wir und die Einsatzkräfte vorbereitet sind, desto schneller können wir im Krisenfall reagieren. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die sich zur Verfügung gestellt haben“, bestärkt Christian Hauber, technischer Leiter der Fellhornbahn.

Die durchwegs positiven Rückmeldungen bestärken alle Beteiligten, auch weiterhin Übungen dieser Art zu organisieren. Der Tag an der Fellhornbahn war dank professioneller Einsatzvorbereitung und die umsichtige Einsatzleitung durch die Verantwortlichen der Betriebsleitung der Fellhornbahn ein voller Erfolg, so das Fazit. Vor allem die Koordinierung von Hilfskräften in so einem großen Gelände mit verschiedenen Funkfrequenzen ist oftmals eine Herausforderung. „Es war ein sehr gelungener Übungstag. Wir alle konnten Erfahrungen sammeln und wissen, wo es kleinerer Verbesserungsmöglichkeiten bedarf. Mit dem gewonnenen Knowhow und dem perfekten Zusammenspiel der Hilfskräfte sind wir für etwaige Krisen gewappnet“, erzählt Dr. Andreas Gapp abschließend.

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