Aktive Jugendfeuerwehr Oberallgäu

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Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Speigl (rechts) und der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Prestel (von links) zeichneten Christine Greiter, Christian Haas, Peter Herb und Manfred Berchtold für ihre Verdienste um die Jugendfeuerwehr aus.

Eine tolle Bilanz zog die Jugendfeuerwehr Oberallgäu auf ihrer Hauptversammlung in Rettenberg: 2849 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 1434 Stunden allgemeine Jugendarbeit wurde in den Jugendfeuerwehren aufgewendet. „So viel wie noch nie zuvor“, sagt Kreis-Jugendfeuerwehrwart Florian Speigl.

Darüber hinaus investierten die Jugendwarte und Ausbilder zusätzlich weitere 4 225 Stunden für die Vor- und Nachbereitung als auch in ihre eigene Ausbildung. Mit der Jugendfeuerwehr Käsers (Gemeinde Altusried) hat sich nun die 53. Jugendfeuerwehr gegründet. Insgesamt üben 441 Mädchen und Buben für den Einsatzdienst in den Oberallgäuer Jugendfeuerwehren. Das sind 8,2 Prozent mehr als im Vorjahr. 140 Jugendliche wurden neu aufgenommen, sowie 75 fertig ausgebildete Feuerwehranwärter den aktiven Wehren übergeben. „Die vielfältigen Angebote der Jugendfeuerwehr Oberallgäu sind vorbildhaft“, lobte Bezirksjugendfeuerwehrwart Willi Sauter das Engagement der Kreisjugendfeuerwehrleitung. Mit einem Fachvortrag zum Zugunglück in Bad Aibling und einer Bildungsfahrt nach Südtirol verbesserten die Jugendwarte ihren Ausbildungsstand. Der Besuch des Weltcups Skifliegen in Oberstdorf und ein Zeltlager förderten Teamgeist innerhalb der Jugendfeuerwehren. Beim Oberallgäuer Jugendleistungswettbewerb oder beim Allgäuer Feuerwehrtag stellten die Jugendlichen ihr Können unter Beweis.

„Die Förderung des Feuerwehrnachwuchses im Landkreis Oberallgäu ist seit vielen Jahren von unschätzbaren Wert“, bestätigt Kreisbrandrat Michael Seger die Ergebnisse der Anstrengungen. Auch auf Landesebene hat die Jugendfeuerwehr Oberallgäu zuletzt deutlich Impulse gesetzt und ein Sonderförderprogramm für Jugendschutzanzüge initiiert oder auch eine Gründungsstarthilfe für neue Jugendfeuerwehren entwickelt, stellt Seger die Leistungen heraus. Respekt und Anerkennung zollte Rettenbergs 1. Bürgermeister und Vorsitzender des Oberallgäuer Gemeindetages Oliver Kunz den Leistungen des Feuerwehrnachwuchses und sicherte eine Unterstützung des Feuerwehrwesens durch die Kommunen zu. Mehr tatkräftige Unterstützung wünschte sich Kreisbrandrat Seger von der Politik und bedauerte das Scheitern der Einrichtung einer Betreuungsstelle für Ehrenamtliche beim Landkreis Oberallgäu. „Lob und Anerkennung nützt den Ehrenamtlichen nichts, wenn sie weiterhin in schwierigen Fragestellungen alleine gelassen werden“, so der Kreisbrandrat weiter.

Mit lang anhaltendem Applaus wurde Gründungsmitglied und Kassenprüfer Peter Herb (Feuerwehr Oberstdorf) zum Ehrenmitglied der Jugendfeuerwehr Oberallgäu ernannt. Über 25 Jahre hat er sich für den Feuerwehrnachwuchs eingesetzt, davon 17 Jahre als Jugendwart, und dabei über 250 Jugendliche ausgebildet. Das Ehrenzeichen in Silber der Jugendfeuerwehr Oberallgäu erhielten Christine Greiter (Feuerwehr Fischen), Manfred Berchtold (Feuerwehr Wildpoldsried) und Christian Haas (Feuerwehr Haldenwang). Kreis-Jugendfeuerwehrwart Florian Speigl (Feuerwehr Au-Thalhofen) wurde mit dem Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet.

In ihren Ämtern wurden für zwei weitere Jahre Christine Greiter (Schriftführerin), Hubert Breyer (Kassenwart), Jacquelin Greiner (Kreisjugendsprecherin) und Dominikus Sima (Kassenprüfer) bestätigt. Neu gewählt wurde Thomas Burger als Kassenprüfer und Melanie Heberle als Kreisjugendsprecherin.

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