"Eine der sichersten Regionen Deutschlands"

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Heute Vormittag stellten Polizeipräsident Werner Strößner und der Leiter des Sachgebietes Kriminalitätsbekämpfung, Leitender Kriminaldirektor Albert Müller, die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West vor. Das Allgäu gehört weiter zu einer der sichersten Regionen Deutschlands.

„Ich wiederhole mich in diesem Jahr gerne wieder: Die Sicherheitslage in unserem Zuständigkeitsbereich ist, wie auch in den vergangenen Jahren, sehr gut. Die Bürgerinnen und Bürger hier leben in einer der sichersten Regionen Deutschlands. Deshalb gilt mein Dank unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dies durch ihre hervorragende und engagierte Arbeit gewährleisten“, sagte Polizeipräsident Werner Strößner.

Die Anzahl der registrierten Straftaten stieg im vergangenen Jahr lediglich leicht um 138 Fälle auf nunmehr 43.193 an. Bereinigt man diese Zahlen um ausländerrechtliche Verstöße – hierbei handelt es sich um Taten, die ausschließlich von Ausländern begangen werden können, wie beispielsweise Verstöße gegen das Aufenthalts- und Asylgesetz – gingen die Fallzahlen sogar um 536 auf 39.104 Fälle zurück.

Die Anzahl der bekannt gewordenen Straftaten pro 100.000 Einwohner, die sogenannte Kriminalitätshäufigkeitszahl, drückt aus, wie groß die Gefahr ist, Opfer einer Straftat zu werden. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West beträgt diese 4.487 (bereinigt 4.062) und ist innerhalb Bayerns eine der niedrigsten.

Auch im Bereich der Aufklärungsquote liegt das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West bayernweit auf Platz 2 und deutlich über dem bayerischen Durchschnitt. So konnte die Quote in der Region abermals um 1,5 Prozentpunkte (bereinigt: 1,1 Prozent) auf nunmehr 72,1 Prozent (bereinigt 69,2 Prozent) gesteigert werden. Die Gewaltkriminalität stieg im dritten Jahr in Folge an. Mit 1.447 – Zunahme um 6,9 Prozent oder 94 Fälle – liegt sie im 10-jährigen Vergleich auf einem Höchststand. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Gewalttat im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West zu werden, niedriger als in Gesamt-Bayern.

„Erfreulich ist hingegen der erneute Rückgang der Straßenkriminalität“, so der Leitende Kriminaldirektor Albert Müller. „Die 5.776 angezeigten Fälle bedeuten den niedrigsten Wert seit zehn Jahren. Die Delikte konnten im Vergleich zum Jahr 2008 um mehr als ein Viertel reduziert werden.“

Ebenso positiv entwickelte sich der Rückgang bei der Wohnungseinbruchskriminalität in der Region. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Fälle von 503 auf 431. In rund 45 Prozent der Fälle gelang es den Tätern nicht, ins Objekt zu gelangen. Auch hier konnte die Aufklärungsquote erneut gesteigert werden: In 23,1 Prozent der Fälle wurde ein Tatverdächtiger ermittelt.

„Die Bevölkerung hat uns durch entsprechende Hinweise bei unserer Ermittlungsarbeit tatkräftig unterstützt. Ich danke den Bürgerinnen und Bürgern für ihre couragierte Hilfe und appelliere, auch weiterhin rege von der Notrufnummer 110 Gebrauch zu machen. Über diese wertvollen Hinweise konnten bereits mehrfach Täter ermittelt und bedeutende Straftaten geklärt werden“, so Strößner.

Einen ausführlichen Artikel über die Kriminalstatistik 2017 lesen Sie in unserer Printausgabe vom 11. April.

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