Nebelhorn AG: Ziele erreicht

+
Das neue Gipfelrestaurant auf dem Nebenhorn.

Oberstdorf – Es war ein Jahr mit geplanten und ungeplanten Herausforderungen. Und dennoch gelang es der Oberstdorfer Nebelhornbahn-AG im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/2016, ihre Planzahlen zu erreichen.

Im Mittelpunkt stand der spektakuläre Umbau des Gipfelbereichs, an dem ein neues Restaurant mit Aussichtsterrassen und ein neuer Rundweg mit spektakulärer Aussicht entstanden. Beide Projekte fanden sofort große Aufmerksamkeit und stießen auf sehr positive Resonanz.

„Dieses Jahr war ein echter Kraftakt, den wir dank des Einsatzes aller Beteiligter hervorragend gemeistert haben“, zieht Vorstand Peter Schöttl Bilanz. Denn in einer Bauzeit von nur acht Monaten gelang es, den 2.224 Meter hohen Gipfel neu zu gestalten. Der Abriss der bisherigen Gipfelhütte und der Neubau eines architektonisch herausragenden neuen Restaurants machen nun den Blick auf den Gipfel frei und bescheren Besuchern neue Erlebnismöglichkeiten. Dazu trägt auch der neue Nordwandsteig bei, der atemberaubende Aus- und Tiefblicke ermöglicht. Obwohl aufgrund der Bauarbeiten der Gipfelbereich im Sommer gesperrt war, erhöhte sich die Gästezahl von 405 000 auf 406 000 Besucher. Das sei umso bemerkenswerter, betont Peter Schöttl, als durch einen nicht geplanten Austausch der Tragseile die Bahn an 18 Betriebstagen im Sommer stillstand.

Beim Umsatz machten sich diese Einschränkungen leicht bemerkbar. Er verringerte sich von zuletzt rund 7,8 auf 7,7 Millonen Euro. Gemeinsam mit einem Gewinnvortrag ergibt sich in diesem Geschäftsjahr ein Bilanzgewinn von 422 000 Euro (Vorjahr 405 000 Euro), der eine Dividende von 0,20 Euro pro Stückaktie und Rücklagen in Höhe von 200 000 Euro ermöglicht. Der Rest wird auf neue Rechnung vorgetragen. Im Jahresdurchschnitt wurden 68 Mitarbeiter beschäftigt. „Trotz vieler Besonderheiten und Belastungen ist das Geschäftsjahr insgesamt zufriedenstellend und planmäßig verlaufen“, zieht Vorstand Peter Schöttl Bilanz.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 erwartet der Vorstand wieder einen Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau und steigende Besucherzahlen. Bereits zum Auftakt der aktuellen Wintersaison zeigte sich, dass das ambitionierte Investitionsprogramm des Vorjahres Früchte tragen wird. Das spektakuläre Bergrestaurant, entworfen vom Vorarlberger Architekten Hermann Kaufmann, stieß sofort auf große Begeisterung. Der Nordwandsteig verspricht ebenso, gerade im Sommer zum neuen Publikumsmagneten zu werden. Denn er ermöglicht auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität bisher nicht dagewesene Ausblicke und Eindrücke in die Allgäuer Bergwelt.

Auch interessant

Meistgelesen

Babyglück im Allgäu
Babyglück im Allgäu
Das sind die Kandidatinnen 101 bis 200
Das sind die Kandidatinnen 101 bis 200
Das sind die ersten 100 Kandidatinnen
Das sind die ersten 100 Kandidatinnen
Tanzwelt Keipert feiert 10-Jähriges
Tanzwelt Keipert feiert 10-Jähriges

Kommentare