Bewährtes und Neues

Premieren bei »Musica Sacra International«

MOD Festival
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Pfingsten steht auch heuer im Zeichen des Festivals.

Allgäu – Die anhaltenden Corona-Pandemie macht eine Durchführung des „Internationalen Kammerchor -Wettbewerbs Marktoberdorf“ 2021 in gewohnter Weise unmöglich, weshalb sich MODfestivals e.V. zu einem einmaligen Tausch der Festivals entschlossen hat. So wird an Pfingsten vom 21. bis 25. Mai das Festival „Musica Sacra International“ zum Thema „Unsere Erde“ in einer zwar kleineren Form, jedoch trotzdem mit Live-Auftritten, Abendkonzerten, Diskussionen, Ateliers und interreligiöser Begegnung stattfinden.

Nach der coronabedingten Online-Ausgabe des Festivals Musica Sacra International im Jahr 2020 soll heuer eine weitere Premiere stattfinden: Eine hybride Ausgabe des Festivals mit insgesamt neun Ensembles. Hierbei sollen die bei der Online-Ausgabe neu erarbeiteten Konzepte in die bereits vorhandenen und bewährten Bestandteile von Musica Sacra International integriert werden, sodass eine Mischung aus Elementen vor Ort und im Netz entsteht. Eine vorausschauende Planung mit kleineren Ensembles, größeren Auftrittsorten und weniger Zuschauern verspricht die Durchführung eines Live-Festivals trotz hoher Anforderungen.

Hybrid-Konzert

Geplant ist zum Auftakt des Festivals ein trilokales, multireligiöses, hybrides Eröffnungskonzert, bei dem drei Konzerte parallel weltweit stattfinden sollen: In Marktoberdorf, Beirut (Libanon) und Buenos Aires (Argentinien). Dabei können die Zuschauer je einen Beitrag live erleben, die anderen beiden werden auf Leinwand von den anderen Konzertorten gestreamt. Moderiert wird das Konzert live und vor Ort in Marktoberdorf zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk.

Ebenso wird das Bildungsprogramm „Toleranz macht Schule“ angeboten. Dafür wurde eigens ein Programm entwickelt, das den aktuellen Vorschriften entspricht und trotzdem Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gibt, sich mit den Besonderheiten der verschiedenen Weltreligionen und Kulturen zu beschäftigen.

Zum ersten Mal soll es auch einen Friedensweg durch Marktoberdorf geben, bei dem zusammen mit den verschiedenen Religionsgemeinschaften und lokalen Religionsvertretern an vier Stationen in multireligiösen Gebeten und Liedern auf die vier Elemente der Erde aufmerksam gemacht wird.

Im Vorfeld präsentiert Musica Sacra International ab März die Ausstellung der Stiftung Weltethos „Weltreligionen - Weltfrieden - Weltethos“ im Marktoberdorfer Kultur-Schaufenster im Emmi Fendt-Haus und ab April im Pop Up Store der Sparkassenpassage in Kaufbeuren. Die Ausstellung erklärt die verschiedenen Weltreligionen und geht der Frage nach, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Religionen zu finden sind. Ziel ist es, eine gemeinsame ethische Botschaft – einen Weltethos – aller Religionen und deren Bedeutung für die heutige Gesellschaft aufzuzeigen.

Weitere Informationen online unter www.musica-sacra-international.org

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