Mit der App ins Städtle

Das Projektteam mit Eugen Kämmerle (3. von links) ging der Frage nach, wie sich der Immenstädter Einzelhandel gegen das „Online-Shopping“ behaupten kann.

Immenstadt – Eine Projektarbeit angehender Kaufleute beschäftigt sich mit dem Strukturwandel im Einzelhandel. Mit digitaler Unterstützung in Immenstadt einkaufen – hat das Zukunft?

Der Online-Handel boomt! Offensichtlich auch in Immenstadt. Über 70 Prozent der Immenstädterinnen und Immenstädter kaufen eigenen Angaben zufolge „sehr häufig“ oder zumindest „gelegentlich“ im Internet ein. Das ergab eine Befragung von über 160 Passanten in Immenstadts Fußgängerzone.

Durchgeführt wurde die Befragung von angehenden Kaufleuten im Einzelhandel des Beruflichen Schulzentrums Immenstadt im Rahmen einer Projektarbeit.

Was kann der örtliche mittelständische Einzelhandel tun, um auch in Zukunft den Herausforderungen des E-Commerce gewachsen zu sein und wettbewerbsfähig zu bleiben? Können zum Beispiel moderne digitale Anwendungen über das Smartphone den Einkauf in der Stadt attraktiver machen? Darüber wollten die Auszubildenden unter Leitung ihres Lehrers Studiendirektor Eugen Kämmerle mehr wissen und haben im Rahmen einer Befragung Passanten um ihre Meinung gebeten.

Immenstadt-App

Dabei zeigen sich interessante Ergebnisse: Positiv beurteilt die Mehrheit der Befragten einen digitalen Einkaufsführer. Die „Immenstadt-App“ zeigt dem Kunden nach der Eingabe eines gesuchten Produkts die anbietenden Händler und navigiert ihn bei Bedarf zum gewählten Anbieter (Beispiele Ravensburg und Lindenberg).

Für 44 Prozent der Befragten würde die Meldung von freien Parkplätzen auf einer „Immenstadt-App“ den Einkauf angenehmer machen, etwa bei der Suche nach Parkhäusern und öffentlichen Parkplätzen.Beinahe zwei Drittel der Befragten würden in einem flächendeckenden WLAN in der Innenstadt für sich einen hohen bis mittleren Nutzen sehen. Die Möglichkeit, Parkgebühren oder auch den Einkauf über das Smartphone zu bezahlen würden „sicher“ oder „wahrscheinlich“ etwa ein Drittel der Befragten nutzen.

Neben einer Ausstellung im Schulhaus präsentieren die Schüler ihre Projektarbeit auch in einem eigenen Internetauftritt unter www.digitale-einkaufsstadt.de.

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