Jetzt heißt es Daumen drücken für die Olympioniken aus dem Oberallgäu

Das Oberallgäu verabschiedet seine Olympia-Teilnehmer 

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Glücksbringer Bezirkskaminkehrermeister Gerhard Schmid (rechts) verabschiedete zusammen mit Peter Kruijer (von links) vom SC Oberstdorf und Sportstätten-Chef Hans-Peter Jokschat das Oberallgäuer Aufgebot für die Olympischen Winterspiele 2018.

Fast ein Fünftel des deutschen Aufgebotes für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang kommt aus dem Oberallgäu. 25 Sportlerinnen und Sportler aus dem Landkreis wurden jetzt in Oberstdorf feierlich verabschiedet und mit besten Wünschen als „Botschafter des Allgäus“ auf die Reise geschickt.

Natürlich hoffen alle daheim, dass es bei der Rückkehr der Athleten allen Grund geben wird, kräftig zu feiern.

„Aus Allgäuer Sicht schon einmal ein Rekord“, kommentierte Oberstdorfs Bürgermeister Laurent Mies das große Aufgebot. Vor allem der Skiclub Oberstdorf und der Eissportclub Oberstdorf sind an dem Kontingent maßgeblich beteiligt. Dazu kommen weitere Athleten der benachbarten Vereine wie dem SC Sonthofen (Selina Jörg und Sebastian Eisenlauer) und dem SC Fischen (Alexander Schmid). „Wir werden allen Athleten die Daumen drücken bis es in den Händen kracht!“, versicherte Mies.

Die ganz heißen Medaillenfavoriten im Eiskunstlauf, Aljona Savchenko und Bruno Massot, im Gespräch mit ECO-Präsident Harald Löffler.

Mächtig stolz zeigte sich auch Skiclub-Präsident Peter Kruijer auf „seine“ Sportlerinnen und Sportler. Bei der hohen Leistungsdichte im Spitzensport sei die Qualifikation schon eine sehr hohe Hürde. Umso stolzer sei der Skiclub auf die Gruppe, die bald bei den Olympischen Winterspielen antrete. ECO-Präsident Harald Löffler freute sich ebenfalls über das größte Aufgebot in der 94-jährigen Vereinsgeschichte des EC Oberstdorf.

Mit Katharina Althaus aus Schöllang hat der SC Oberstdorf eine Trumpfkarte im Spiel. Die zierliche Skispringerin gilt als Medaillenkandidatin. Und ihr Vereinskollege Karl Geiger ist optimistisch, ein Wörtchen bei der Vergabe der Podestplätze mitreden zu können: „Es läuft immer besser...“ Gut aufgestellt sieht sich nach dem verletzungsbedingten „Durchhänger“ bei der Vierschanzentournee auch Richard Freitag. Das Comeback bei der Skiflug-WM habe ja funktioniert, so Freitag gelassen. Und der „Sportler des Jahres 2017“, Johannes Rydzek, weiß als erfahrtener Kombinierer: „Es muss alles passen. Wenn es für Edelmetall reicht, ist es super. Aber sonst geht die Welt nicht unter.“

Heißer Anwärter auf Edelmetall ist nicht zuletzt das Eislauf-Paar Aljona Savchenko und Bruno Massot vom EC Oberstdorf. Die Beiden erfahren seit sie in Oberstdorf leben und trainieren einen stetigen Aufwärtsschub und feierten vor Kurzem beim Sieg im Grand-Prix-Finale in Japan ihren größten Erfolg.

gts

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