Viele Leuchtturmprojekte

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Bei der Siegerehrung „Sterne des Sports“ in Bronze strahlen Gewinner, Jury und Veranstalter (von links): Felix Kling (Vorstand TV Hindelang), Cornelia Klarin (Abteilungsleiterin Skispringen beim TSV Buchenberg), Wilhelm Oberhofer (Vorstand Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG), Kati Schneider, geborene Winkler, Rainer Schaidnagel (Raiba-Vorstand), Alexander Esters (TV Jahn Kempten, Jugendleiter), Benno Glas (Vorsitzender im BLSV-Sportkreis Oberallgäu/Kempten) und Heinrich Beerenwinkel (Vorstand Raiba Kempten/Oberallgäu).

Oberallgäu – Bereits zum zweiten Mal hatte die Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG die Vereine der Region Oberallgäu/Kempten zu einer Bewerbung für die „Sterne des Sports“ aufgerufen. Hatten sich bei der ersten Ausschreibung zu diesem Wettbewerb 15 Vereine aus der Region beteiligt, waren es heuer bereits 26 Vereine, große und kleine. Zuletzt hatten die Kleinen die Nase vorn.

Bei der gemeinsamen Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken „Sterne des Sports“ wird den Sportvereinen eine Plattform geboten, um ihre Leuchtturmprojekte vorzustellen. Zudem gibt es dafür auch Geldpreise.

Das Auswahlverfahren der „Sterne des Sports“ erfolgt in drei Schritten: In regionalen Wettbewerben werden die Sterne in Bronze, landesweit die Sterne in Silber und auf Bundesebene der Goldene Stern des Sports ermittelt. Dieser wird dann in Berlin vom Bundespräsidenten überreicht.

Für die Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG sei es eine Selbstverständlichkeit, diesen Wettbewerb auszutragen, führte Heinrich Beerenwinkel als Vorsitzender der Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG aus. „Aufgrund der Nähe zu den Menschen und zu den Vereinen wurden wir als Genossenschaftsbank und Partner des Sports in der Region für die Austragung dieses Wettbewerbs ausgewählt.“ Bei der diesjährigen Preisverleihung solle den teilnehmenden Vereinen eine breitere Basis zur Präsentation ihrer Arbeit geboten werden. Deshalb sei dieses Sportevent erstmalig in eine Modenschau mit anschließender Party eingebunden worden unter dem Motto „Fashion, Stars und Hits“.

Eingebettet in die Präsentationen Oberallgäuer Modegeschäfte wurden in den Pausen zunächst die 23 „viertplazierten“ Vereine ausgezeichnet. Als kleines Trostpflaster und als Anerkennung für ihre Engagement erhielten sie eine Geldprämie in Höhe von jeweils 250 Euro. Dann wurden die Stockerl-Plätze für die „Sterne des Sports“ in Bronze präsentiert.

Zuvor bedauert die Jury: „Wir hätten am liebsten mehr Sterne vergeben“, verriet Benno Glas. „Ein Kompliment an alle. Es sind sehr gute Ideen eingereicht worden und das tut dem Breitensport gut.“

Den dritten Platz errang der TV Jahn Kempten mit seinem Freestyle-Park, einem Indoor-Parcour. Mit diesem wetterfesten trendigen Angebot für Jugendliche könne ein Höchstmaß an Sicherheit beim anspruchsvollen Geräteparcours geboten werden. Mit dieser Attraktion habe der Verein seit Januar schon über 50 Jugendliche gewinnen können. Für den Freestyle-Park gab es die persönliche Wertschätzung von Kati Schneider, 750 Euro Prämie und den kleinen Stern in Bronze.

Unter dem Motto „vom Dorfverein zur deutschen Spitze“ und mit einer äußerst erfolgreichen Arbeit (24 bayerische, 3 süddeutsche, 5 deutsche Meistertitel) im Leistungsstützpunkt „Hammerwurf“ des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes landete der TV Bad Hindelang auf dem zweiten Platz. Die Arbeit wurde mit viel Applaus, einem kleinen Stern und 1.000 Euro „versilbert“.

Sieger wurde der TSV Buchenberg mit seiner nur 51 Mitglieder zählenden Abteilung Skispringen/Nordische Kombination. Sie habe es verstanden, die jungen Menschen für den Nordischen Skisport zu begeistern. Sie habe Erfolge auf bayerischer und nationaler Ebene errungen. Die Bedeutung dieser Nachwuchsarbeit im nordischen Skisport unterstrich Alfons Hörmann in einer Videobotschaft und gratulierte dem Sieger des „Sterne des Sports“ in Bronze. Die Auszeichnung wurde mit dem großen „Stern des Sports“ in Bronze, einer Siegprämie von 1.500 Euro und großem Applaus „vergoldet“. Damit „springen“ die Buchenberger auf die nächste Ebene beim Kampf um die „Sterne des Sports“ und haben Silber fest im Blick.

Hans Ehrenfeld

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