Regelungen zum Schulbetrieb und zur Kindertagesbetreuung

Heute startet der Präsenzunterricht

Schulkinder mit medizinischer Maske
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Symbolbild

Ab heute ist der Schulbetrieb im Landkreis Oberallgäu bei Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m wieder in voller Präsenz möglich. Dort wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, findet Wechselunterricht statt. Angebote der Kindertagesbetreuung bleiben im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet

Nach der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bestimmt das Landratsamt Oberallgäu durch amtliche Bekanntmachung jeweils am Freitag die für das Oberallgäu maßgebliche Inzidenzeinstufung für den Betrieb von Schulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und organisierte Spielgruppen. Maßgeblich hierfür ist der aktuelle - vom Robert-Koch-Institut festgestellte - Inzidenzwert. Die für den Inzidenzbereich maßgeblichen Regelungen gelten dann im gesamten Oberallgäu jeweils für die Dauer der darauffolgenden Kalenderwoche von Montag bis zum Ablauf des folgenden Sonntags. Am vergangenen Freitag betrugt die 7-Tage-Inzidenz für das Oberallgäu 60,9.

Dies hat zur Folge, dass an den Schulen im Landkreis Oberallgäu ab Montag, den 15. März, Präsenzunterricht stattfindet, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Falls der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, findet Wechselunterricht statt.

Darüber hinaus gilt ab heute, 15. März, im Landkreis Oberallgäu für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen, dass diese im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet bleiben dürfen. Eingeschränkter Regelbetrieb bedeutet, dass eine Betreuung in festen Gruppen zu erfolgen hat.

Diese Regelung gilt ab dem 15. März bis zum Ablauf des 21. März. Das Landratsamt wird am 19. März auf Grundlage der dann bestehenden 7-Tage-Inzidenz eine neue Bekanntmachung erlassen.

Landkreis setzt Verstärkerbusse ein

Der Landkreis Oberallgäu und die Stadt Kempten setzen ab 15. März wieder Verstärkerbusse ein. Die Corona-Verstärkerbusse verkehren zusätzlich zu den Linien- und Schulbussen zu den wichtigsten Verkehrszeiten. Es kann sich dabei auch um umfunktionierte Reisebusse handeln. Die genauen Abfahrts- und Ankunftszeiten können der Homepage der mona (www.mona-allgaeu.de) entnommen werden oder im Einzelfall beim Busunternehmer erfragt werden.

„Wir bitten alle Schülerinnen und Schüler, sich auf die Schulbusse, wie auch auf die Verstärkerbusse möglichst gleichmäßig zu verteilen, damit nicht ein Bus überfüllt und der andere leer unterwegs ist. Nur so ist es möglich, die Ansteckungsgefahr im Bus zu verringern.“, heißt es in der Pressemitteilung.

Bitte beachten: Im ÖPNV gilt eine FFP2-Maskenpflicht für alle Fahrgäste ab 15 Jahren. Wer aus gesundheitlichen Gründen keine FFP2-Maske tragen kann, braucht ein ärztliches Attest. Für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren gilt wie bisher die Pflicht, eine Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) zu tragen. Dieselben Regelungen gelten auch an allen Haltestellen des ÖPNV.

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