Grünes Licht für Strategie

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Staatsminister Helmut Brunner (rechts) überreichte Leader-Manager Ethelberg Babl (von links), dem LAG-Vorsitzender Theo Haslach und LAG-Geschäftsführerin Dr. Sabine Weizenegger die Anerkennungsurkunde.

Allgäu - Staatsminister Helmut Brunner überreichte in München der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Regionalent- wicklung Oberallgäu ihre Anerkennungsurkunde als Leader-Region. In den nächsten Jahren fließen somit wieder Fördergelder der Europäischen Union und des Landes Bayern in das Oberallgäu.

Die LAG hatte sich als eine von knapp 70 Regionen aus ganz Bayern beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten als Leader-Region beworben. 61 Regionen sind in der ersten Auswahlrunde anerkannt worden.

Über ein Jahr lang haben viele Menschen in der Region gemeinsam eine Lokale Entwicklungsstrategie (LES) 2014-20 für das Oberallgäu erarbeitet. Auf Bilanz- und Perspektivkonferenzen, Ideenworkshops und vielen thematischen Veranstaltungen wurde herausgearbeitet, was den Menschen in der Region wichtig ist und wie diese sich in den nächsten Jahren entwickeln soll. „Das Ergebnis, die Lokale Entwicklungsstrategie für das Oberallgäu, ist in sich stimmig und von hoher Qualität. Die Anerkennung dieser Strategie durch die Jury und die Auszeichnung durch Staatsminister Brunner bestätigt unsere gute Arbeit“, freut sich Theo Haslach, Vorsitzender der LAG.

„Der Dank gilt den vielen Menschen, die sich im letzten Jahr engagiert haben“, erklärt Geschäftsführerin Dr. Sabine Weizenegger. Die gute Zusammenarbeit und das Gemeinschaftsgefühl seien Grundlage für eine zukunftsweisende Entwicklung der Region, die nur gemeinsam erreicht werden könne. „Deshalb wollen wir entsprechend unserem Motto ‘…miteinander für die Zukunft unserer Region’ Werte schöpfen, die Umwelt schützen, Lebensqualität steigern und die Region aktiv lenken“, zitiert sie aus der LES.

Das Erfolgsrezept „Netzwerk Regionalentwicklung Allgäu“ kann ebenfalls fortgesetzt werden, denn auch die anderen vier Allgäuer Lokalen Akrionsgruppen wurden anerkannt und setzen ihre Arbeit in den nächsten Jahren fort. Neu hinzugekommen ist auf Baden-Württembergischer Seite die LAG Württembergisches Allgäu. Hier soll in Zukunft auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vertieft werden.

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Regionalentwicklung Oberallgäu ist Ansprechpartner in der Region bei allen Fragen rund um Projektkonzeption und die Leader-Förderung. Telefonisch erreichbar ist die Geschäftsstelle zu den üblichen Geschäftszeiten unter 08373 29914. An jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat findet außerdem von 14 bis 17 Uhr ein Beratungsnachmittag im AlpSeeHaus in Immenstadt-Bühl statt. Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht.

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