Absturz nach Kantersieg

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FCS-Stürmer Mario Klauser steuerte gegen Fischen zwei Treffer bei.

In den beiden Heimspielen am Donnerstag und am Samstag lieferte der 1. FC Sonthofen II gänzlich unterschiedliche Vorstellungen ab.

Im Oberallgäuer Derby gegen den TSV Fischen gab es einen berauschenden 7:0-Kantersieg. Zwei Tage später, als der TSV Pfronten zu Gast war, kam die junge Truppe von Coach Bernhard Jörg über ein enttäuschendes 0:0 nicht hinaus.

Gegen Fischen verloren die Hausherren zwar ihren Kapitän Nicolas Reggel in der Anfangsphase nach einem Zusammenprall mit Gäste-Keeper Benedikt Wehrle, ließen sich davon aber kaum beirren. Sie standen in der Defensive bombensicher und geizten nicht mit tollen Angriffen. Fischen konnte die Partie nur in Halbzeit eins offen gestalten.

FC-Abwehrchef Markus Sichler besorgte (38.) nach einer Ecke das 1:0. Als kurz darauf die Gäste mit einer Schiedsrichterentscheidung haderten, erhöhte Furkan Fidan nach einem schnell ausgeführten indirekten Freistoß von Silas Neuner auf 2:0. Auf der Gegenseite landete ein Scheuerl-Fernschuss auf der Querlatte. Mit dem 3:0 von Mario Klauser war die Partie nach einer Stunde entschieden. Silas Neuner (62.), Volkan Solakoglu (65.), Tomislav Tufekcic (77.) und Mario Klauser mit seinem zweiten Treffer (90.) bauten den Vorsprung bis zum Ende auf 7:0 aus.

Zwei Tage später war von der Gala-Form der Hausherren beim 0:0 gegen den TSV Pfronten nicht mehr viel zu sehen. Die Regenerationszeit war vermutlich zu kurz. Zudem fehlten mit Kapitän Nicolas Reggel und Abwehrchef Markus Sichler zwei Leistungsträger. In dem müden Kick ohne Power gab es nur wenige Höhepunkte. Die Angriffe der Sonthofer waren zu ungenau. Ihnen fehlte das Tempo und die Ideen. Dennoch hätten sie im ersten Durchgang in Führung gehen können, doch Kato scheiterte nach einer Flanke von Solakoglu (38.) frei an Gäste-Keeper Lipp und Fidan schoss kurz darauf (42.) bei der zweiten guten Möglichkeit knapp daneben. Der TSV Pfronten verdiente sich diesen Punkt mit einer disziplinierten Vorstellung.

Dieter Latzel

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