Eine schlagkräftige Truppe

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Eine schlagkräftige Truppe: die Einsatzleiter mit (von links) Michael Lachenmair (Leitender Notarzt), Frank, Christian Bader (Dienstgruppenleiter), Thorsten Popp, Andi Jörg, Roland Muxel, Peter Fraas, Josef Dornach (Dienstgruppenleiter).

Oberallgäu - Auf der Jahresabschlussbesprechung der Rettungsdienst-Einsatzleiter im Landkreis Oberallgäu berichteten die beiden Dienstgruppenleiter Christian Bader und Josef Dornach von steigenden Einsatzzahlen sowie stetig wachsenden Anforderungen, welche an die Einsatz- und Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes gestellt werden.

Auf über 160 Einsätze mit besonderem Koordinierungsbedarf kann die siebenköpfige Gruppe, die den Dienst rund um die Uhr sicherstellt, zurückblicken. Zusätzlich zu ihrer hauptberuflichen Tätigkeit in der Notaufnahme, im Rettungsdienst oder der Integrierten Leitstelle verfügen alle Einsatzleiter über eine besondere Führungsausbildung zur Abwicklung von Groß- und Sondereinsätzen. Einen besonderen Wert legt die Gruppe auf zeitgemäße Aus- und Weiterbildung. 

So wurden auch im vergangenen Jahr zahlreiche Ausbildungsveranstaltungen besucht und interne Schulungen durchgeführt. Um die fachdienstübergreifende Zusammenarbeit mit den Einsatzleitern der anderen Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zu vertiefen und zu erweitern, engagieren sich die Gruppenleiter unter anderem aktiv in einem eigens hierfür aufgebauten Arbeitskreis, der sich bedarfsmäßig im Landratsamt Oberallgäu zusammenfindet. 

 Zahlreiche Großveranstaltungen im Allgäu, wie etwa die Vier-Schanzentournee oder der Ski-Cross-Weltcup in Grasgehren, werden zudem von der Fachgruppe mit geplant und geleitet. „Das Ergebnis der vielen professionell abgewickelten Einsätze, der Ausbildung und Zusatzaufgaben verdanken wir im Besonderen jedem einzelnen Gruppenmitglied das uns gemeinsam zu einer starken, leistungsfähigen Truppe macht“, berichtete Josef Dornach stolz. 

 Im kommenden Jahr wird die Gruppe in Zusammenarbeit mit der Ausbildungsabteilung der Berufsfeuerwehr München sogenannte Fallsimulationstrainings absolvieren, erklärt Christian Bader, der den Kontakt nach München herstellen konnte. Hier werden besondere Einsatzszenarien virtuell nachgestellt, und der Teilnehmer kann die Abwicklung der Einsatzlage unter Beobachtung der Instruktoren genauestens trainieren. 

Zusammen mit Dr. Michael Lachenmair wird die Gruppe außerdem zukünftig die Zusammenarbeit mit den leitenden Notärzten im Landkreis vertiefen und gemeinsame Schulungen und Übungen anbieten.

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