Ein Beruf mit viel Verantwortung

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Notarin Cathrin Caspary hat Verstärkung bekommen durch Notar Rolf Metzger.

Sonthofen – „Schon zu Beginn meines Studiums wusste ich, dass ich ins Notariat möchte”, erzählt Rolf Metzger, der zum 1. Juli in Sonthofen zum Notar mit Amtssitz in Sonthofen als Amtsnachfolger von Dr. Christian Berringer berufen wurde.

Gemeinsam mit Notarin Cathrin Caspary tätigt Rolf Metzger in den neuen Räumlichkeiten des Notariats in der Richard-Wagner-Straße 1 nun die Amtsgeschäfte. 

Metzger, Jahrgang 1974, ist in Murnau am Staffelsee aufgewachsen. Nach seinem Jura-Studium an der Ludwig- Maximilians-Universität in München arbeitete er dort annähernd drei Jahre als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Zivilrecht und Zivilprozessrecht. Notar-Stellen sind rar, sie werden vom Bayerischen Justizministerium ausgeschrieben und nur mit den Jahrgangsbesten besetzt. 

Doch dank seiner guten Examensnoten konnte Metzger seinen „Traumberuf”, wie er ihn nennt, ergreifen. In Garmisch-Partenkirchen und München war er drei Jahre lang als Notarassessor zur Ausbildung tätig. Die folgenden sieben Jahre war Metzger Notar in Pappenheim – eine kleine Stadt mit historischem Ortskern im fränkischen Altmühltal – „auf jeden Fall eine Reise wert”, so Metzger. Er habe sich dort sehr wohl gefühlt, jedoch habe es ihn immer Richtung Süden gezogen, in die Berge. So ergriff der passionierte Mountainbiker, Bergwanderer und Skifahrer die Chance, als er von der freien Notarstelle in Sonthofen erfuhr. 

Und es gefällt ihm sehr gut in der Kreisstadt. Er freut sich über das frisch bezogene, „attraktive, gut aufgestellte und sehr gut arbeitende Büro”. Mit den Oberallgäuern hat er bislang auch nur gute Erfahrungen gemacht: es seien „angenehme und freundliche Leute hier, offen und nett.” Nun erledigt Rolf Metzger gemeinsam mit seiner Kollegin Cathrin Caspary in Sonthofen die „üblichen” Amtsgeschäfte eines Notares: Er bereitet Verträge vor und beurkundet diese – Immobilienkaufverträge und Überlassungen, Gesellschaftsverträge, Eheverträge und Scheidungsvereinbarungen, Vorsorgevollmachten, Testamente – stellt Beglaubigungen aus und vieles mehr. Im Vorfeld berät er die Menschen, die zu ihm kommen, erstellt nach deren Wünschen und Zielen die jeweilige Urkunde und erklärt in der Beurkundung die juristische Sprache. 

Metzger sieht Notare als „Dienstleister im öffentlichen Amt”, die eine große Verantwortung tragen, unterstützen sie doch die Bevölkerung in wichtigen rechtlichen Geschäften. Was er besonders an seinem Beruf mag? Die meisten Menschen gehen mit einem Lächeln aus dem Notariat, sind es doch vor allem die positiven Dinge, die ein Notar beurkundet.

Eva Veit

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