Information auf dem Weg

Gäste und Akteure fanden sich zur Vorstellung der Informationstafeln am Rundweg im Kematsriedmoos am Oberjoch ein. Das Bild zeigt von links Hans Gehring (Vorstandsmitglied der Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung Unterjoch (VM)), Johannes Rädler (Marktrat Bad Hindelang), Markus Gehring (Holzbau), Hubert Landerer (Landwirt Unterjoch), Max Steinmüller (VM), Alois Gerung (VM), Martin Muth (Diplombiologe), Ferdinand Bisle (Ltd. Baudirektor vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben), Björn Reichelt (Vorsitzender Bund Naturschutz Kempten-Oberallgäu), Maximilian Hillmeier (Tourismusdirektor Bad Hindelang), Wolfgang Mayr (Stellvertretender Leiter Jugendbildungsstätte Hindelang), Baurat Friedrich Rampp (Vorsitzender Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung Unterjoch) sowie (vorne) zwei Besucherinnen der Moorführung.

Oberjoch - „Die Informationstafeln sollen die Besucher in diese sagenhafte Naturwelt, in dieses vielfältige Mosaik aus Lebensräumen einführen“, sagte Leitender Baudirektor Ferdinand Bisle vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Schwaben bei der Vorstellung der sechs Informationstafeln am Rundweg im Kematsriedmoos bei Oberjoch.

Das Kematsriedmoos ist ein Hochmoor von bemerkenswerter räumlicher Ausdehnung. Es hat eine Fläche von zirka 20 Hektar und liegt im Landschaftsschutzgebiet des Grünten und Wertachtales. Das ALE Schwaben unterstützte im Rahmen der Flurneuordnung Unterjoch die Bemühungen zur Pflege und Entwicklung dieses Hochmoores. Die Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung Unterjoch setzte in enger Kooperation mit dem Markt Bad Hindelang, dem Bund Naturschutz in Bayern e.V. BN und der Jugendbildungsstätte Hindelang ein Maßnahmenpaket im westlichen Moorbereich um.

Tatkräftig wurden die Arbeiten von örtlichen Landwirten und Vorstandsmitgliedern der Teilnehmergemeinschaft Unterjoch unterstützt. Diese umfassten Staumaßnahmen zur Wiedervernässung, Entbuschungen und die Anlage eines Fußweges mit Hackschnitzeln und Holzbohlen. Als Abschluss wurden jetzt sechs Informationstafeln entlang des Rundweges aufgestellt. Sie geben Einblick in die Entstehungsgeschichte, die ursprüngliche Nutzung und zeigen die Bemühungen zur Wiederbelebung des Moores. Die Tafeln demonstrieren, in welcher Artenvielfalt sich Pflanzen und Tiere im Moor wiedergefunden haben und welche abwechslungsreichen Strukturen entstanden sind. Eine Tafel widmet sich dem Ostteil des Moores, den der Bund Naturschutz als Eigentümer betreut. Beim Rundweg durch das Hochmoor ging der Diplombiologe Martin Muth, der auch die Arbeiten im Moos koordinierte, detailliert auf die Artenvielfalt ein und erläuterte die Bedeutung der Moore für Natur und Klimaschutz.

Bad Hindelangs Tourismusdirektor Maximilian Hillmeier dankte alle Beteiligten für deren Engagement und wies auf die touristische Bedeutung der gesamten Maßnahme hin.

Im Gesamten sind bisher Kosten in Höhe von 48.600 Euro angefallen, der Markt Bad Hindelang hat hiervon 17.700 Euro übernommen.

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