Ruunderneuerung für das Rathaus

Barrierefreien Zugang zur neuen Bürgerservicetheke schufen (von links) Vize-Bürgermeister Harald Voigt, Bürgermeister Hubert Buhl, Dritter Bürgermeister Wolfgang Deppe, Altbürgermeister Karl Blaser und Landrat Gebhard Kaiser. Foto: Elke-Sabine Barth

Zum Tag der offenen Tür präsentierte sich das Sonthofer Rathaus im neuen Gesicht. Vor 25 Jahren als neues städtisches Verwaltungsgebäude erbaut, zeigte es sich mit einer neu gestalteten Bürgerinformationstheke im Foyer des Rathauses ansprechend und bürgernah.

Während des laufenden Betriebes wurden im Vorfeld einige Sanierungsarbeiten im Innenbereich ausgeführt. Ein neuer und schadstofffreier Teppichboden, das neu gestaltete Wegeleitsystem und die Beschilderung sind einige dieser bereits auf den ersten Blick sichtbaren Veränderungen. Im frischen Maigrün präsentiert sich die neue Bürgerinformationstheke, an der die Bürger freundlich empfangen und weitergeleitet werden. Eine etwas weniger freundliche Seite hat die neue Theke auch, bemerkt Bürgermeister Hubert Buhl: „Zukünftig können dort auch gleich die Strafzettel bezahlt werden.“ „Es wirkt positiv auf die Bürger, wenn sie sofort einen Ansprechpartner haben. Die Bürgerinfo, die die Bürger freundlich empfängt und weiterleitet ist ein wichtiger Punkt, eine Anlaufstelle und zugleich die Visitenkarte“, lobte Landrat Gebhard Kaiser. Vor 25 Jahren war er in das alte Rathaus gezogen. Die zwei Verwaltungen Stadt und Landratsamt, wurden zu zentral gelegenen Nachbarn am Sonthofer Marktanger. Buhl scheute im Rückblick nicht den Vergleich zu modernen Medien- und Kommunikationsmitteln und äußerte: „Vor 25 Jahren sind wir zu einer bürgernahen Servicestelle geworden. Vor 25 Jahren wurde das Betriebssystem Windows auf den Markt gebracht. Dieses zeitgemäße moderne Werkzeug wie auch der Computer, ist heute aus der Verwaltung und aus anderen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Eine Verwaltung wird sich immer ausgerichtet auf die neuen Anforderungen verändern - sofern sie gut ist. Unsere ist gut. Wir sind keine verstaubte Amtsstube, sondern eine lebendige Verwaltung. 18 Fachbereiche wurden auf neun zusammengefasst, um noch effizienter im Sinne des Bürgers zu sein.“ Bürgermeister Hubert Buhl bemerkte mit einem Blick auf die anwesenden Bürgermeister der Region: „Die kommunale Zusammenarbeit wird in Zukunft noch wichtiger werden.“ Buhl wie Kaiser zeigten sich in der bürgernahen Ausgestaltung der Verwaltungsräume einig: „Alles was vor Ort erledigt werden kann, muss in einer modernen Verwaltung vor Ort erledigt werden können. Wir wollen ein moderner, liebenswerter, wichtiger Landkreis bleiben. Dazu gehört auch, dass sich die Verwaltung weiterentwickelt“, so Kaiser. Visuell neu gestaltet sind auch die Internetseiten der Alpenstadt, die unter www.sonthofen.de aufgerufen werden können.

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