40 Rettungskräfte im Einsatz

Schneebrettabang mit tödlichem Ausgang am Hohen Ifen im Kleinwalsertal

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Symbolbild

Zu einem tödlichen Schneebrettabgang kam es am Sonntag auf dem Hohen Ifen im österreichischen Kleinwalsertal. Ein 60-jähriger Oberallgäuer kam bei dem Unglück zu Tode.

Am Sonntag, 15. Dezember, war ein 60-jähriger Tourengeher aus Deutschland, Raum Allgäu, gemeinsam mit seiner Gattin von Hirschegg im Kleinwalsertal auf das ca. 2.000 m hohe gelegene Hahnenköpfle aufgestiegen. Dort querten beide das Gelände in Richtung Hoher Ifen und fuhren dann die sogenannte Ifenmulde ab. Während der Abfahrt löste der 60-jährige, der voraus gefahren war, ein ca. 50 m breites und ca. 400 m langes Schneebrett aus, wurde von diesem erfasst, ca. 200 m mitgerissen und verschüttet. Seine Gattin blieb unversehrt. 

Augenzeugen des Vorfalls alarmierten die Rettungskräfte, die den Mann nach ca. einer Stunde mittels Sonde in drei Meter Tiefe orten und ausgraben konnten. Die Reanimationsversuche durch zwei Notärzte vor Ort blieben ergebnislos. Im Einsatz waren ca. 40 Kräfte der Bergrettungen Riezlern, Mittelberg-Hirschegg, der Feuerwehr Riezlern, der Alpinpolizei Kleinwalsertal und der Luftrettungen Gallus 1 und Libelle.

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