Schon mal ganz oben!

Die Spieler des FCS hatten beim 3:1-Sieg gegen Regensburg II allen Grund zum Feiern. Foto: Dieter Latzel

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DIETER LATZEL, Sonthofen - Tolles Spiel, schöne Tore, große Kulisse und ein 1. FC Sonthofen, der nach dem 3:1-Sieg über die U-23 des SSV Jahn Regensburg zur Zeit in der Bayernliga-Süd glänzend dasteht. Die Oberallgäuer sind mit diesem Erfolg, erstmals in ihrer Vereinsgeschichte, alleiniger Tabellenführer. An diesem Tag passte alles. Mehr als 700 Zuschauer sahen ein Spitzenspiel, das den Namen verdient hatte. Die Hausherren gingen engagiert zu Werke. Sie versuchten von Beginn an die technisch versierten Gäste nicht in Spiel kommen zu lassen und starteten ihrerseits vielversprechende Angriffe Richtung Regensburger Tor. Als Penz in der achten Minute einen Freistoß flach nach innen geschlagen hatte, nahm Kapitän Maier Maß und erzielte mit einem Flachschuss die Sonthofer Führung. Mitte der ersten Halbzeit kam es sogar noch besser. Yörür brachte Matthias Jörg ins Spiel und der Flügelflitzer umkurvte mehrere Gegenspieler und erhöhte auf 2:0. Daraufhin zeigten auch die Gäste ihr Können. Ein Freistoß von Kubina landete (23.) auf der Sonthofer Querlatte. Dann zwang Jahn-Kapitän Bauer den Schlussmann des FCS, Bathrei, zu einer Glanzparade. Regensburg drückte jetzt deutlich auf den Anschluss. Erneut Glück hatte der FCS bei einem Pfostenknaller von Wiesner. Gleich darauf machte es der Schütze besser und nützte eine Unachtsamkeit der Hausherren bei einer kurz gespielten Ecke zum 1:2-Anschlusstreffer. Die Angriffsbemühungen der Gastgeber verloren in dieser Phase etwas an Präzision. Der FCS blieb aber am Ball und nützte im Anschluss an einen weiten Abschlag von Bathrei ein Missverständnis in Jahns Hintermannschaft aus. Matthias Jörg war in der 54. Minute der Nutznießer. Er überlupfte Torwart Pillmeier zum 3:1. In der Folge ließen die Oberallgäuer nicht mehr viel zu. Sie standen gut in der Abwehr, so dass sich die Gäste kaum in Szene setzen konnten. Die beiden Roten Karten für Regensburg (jeweils „Notbremse“ gegen Penz und Wiedemann) kurz vor Schluss, kann man der jugendlichen Unerfahrenheit zuschreiben, denn die Partie war inzwischen längst gelaufen.

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