"Große Arbeit" an der Montessorischule Oberstaufen

Die Abschlussarbeit von Felix, ein Nistkasten, wurde von den Mitschülern bestaunt.

Oberstaufen – Ende Juni war es so weit. Die Kinder der 4. und der 7. Klasse der Montessori-Schule Oberstaufen durften Ihre Projekte vorstellen. Die „Große Arbeit“ ist ein selbstgewähltes Thema mit einem sichtbaren Ergebnis, das vor Publikum in einem Referat prästentiert wird.

Sämtliche Arbeitsschritte, Schwierigkeiten und der Lernzuwachs werden dokumentiert. Als Herausforderung für den Übertritt in die nächste Stufe wählen die Viertklässler einzeln und die Siebtklässler als Gruppe ihre Themen. Die Arbeit der Neuntklässler wird einzeln vor einer Jury (Klassenleitung, Schulleitung, Vertreter aus einem örtlichen Betrieb) schon vor den Herbstferien präsentiert und ist ein Teil des Montessori-Abschlusses.

Den Anfang machte Felix aus der 4. Klasse, der den Bau eines Waldkauznistkastens präsentierte. Er stellte die verschiedenen Arbeitsschritte sowie die benötigen Materialien und Werkzeuge vor. Diesen Nistkasten wird er gemeinsam mit seinem Mentor Michael Flock dann im Wald aufhängen. Nun war Marcel an der Reihe, der den vielen Zuhörern das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ, da er einen selbstgemachten Kirsch-Streusel-Kuchen vorstellte, den er auch mitgebracht hatte.

Einen indianischen Kopfschmuck stellte Svenja vor. Dieser war mit zahlreichen Federn und unzähligen Perlen verziert, die sie in Handarbeit angenäht hatte. Jetzt war Jonah an der Reihe, der ein Blasrohr gebaut und mit Schnitzereien verziert hat.

Dann war das Gemeinschaftsprojekt von Anastasia, Anna-Maria, Angela, Helena, Madeleine, Oleg und Simon an der Reihe. Die 7. Klasse hatte das Sommerfest, das vor und nach der Präsentation stattfand, organisiert. Gemeinsam erklärten sie, wie das Projekt gestartet, wie Ideen ausgearbeitet und Arbeitsschritte besprochen worden waren. Anhand ihrer Präsentation konnte man erleben, wie sich die Planung Schritt für Schritt entwickelte und welche Hürden zu bewältigen waren. Am Ende bedankten sich die Schüler bei allen Mentoren, die sie tatkräftig unterstützt haben.

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