Jetzt läuft der Seilzug – Saisonstart am "neuen Ifen" zu Weihnachten

Neue Ifen-Bahnen auf der Zielgeraden

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„Dicke Pakete“ für die beiden neuen Bergbahnen am Ifen: Vergangene Woche wurden die tonnenschweren Seile an der Talstation angeliefert.

Der Bau der beiden exklusiven Doppelmayr D-Line 10er-Kabinenbahnen Ifen I und Ifen II geht in die letzte Phase. Vergangene Woche wurden die beiden insgesamt über 70 Tonnen schweren Förderseile von zwei Spezialtransportern ins Kleinwalsertal geliefert.

In den nächsten Tagen erfolgt der Seilzug als weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Premiumskigebiet. Hergestellt wurden die Seile vom Schweizer Seilspezialisten Fatzer AG. Mit 54 Millimetern Durchmesser hält das Seil 2571 kN (Kilonewton) aus, bevor es reißt. Das entspricht dem Fünffachen der im Betrieb auftretenden Kräfte. Mit den aktuellen Bauarbeiten am Ifen ist die Rundumerneuerung mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 40 Millionen Euro nun in der heißen Phase und kurz vor dem Abschluss. Der Seilzug wird jeweils eine Woche in Anspruch nehmen.

Bis zum Saisonstart zu Weihnachten soll alles „stehen“. Die Verantwortlichen bei den Kleinwalsertaler Bergbahnen sind sicher: das schaffen wir. Der jetzt laufende Seilzug wird jeweils rund eine Woche in Anspruch nehmen, inklusive dem darauffolgenden Seilspleiß – also das Verbinden der Seilenden.

„Beim Spleißen werden die Seile miteinander verbunden. Das geschieht vor Ort, in dem die jeweils sechs Litzen des Seils an den Enden auf einer Länge von rund 80 Metern miteinander verflochten werden. Eine Arbeit für Experten“, erläutert Augustin Kröll, Vorstand der Kleinwalsertaler Bergbahn AG. Das Seil der Sektion Ifen I ist 2 001 Meter lang und wiegt 24,2 Tonnen. Das Seil der oberen Sektion Ifen II hat eine Länge von 3 824 Meter; sein Gesamtgewicht beträgt 48,5 Tonnen. Belastbar, so die Herstellerfirma in der Schweiz, seien die mehr als fünf Zentimeter dicken Seile bis zum Fünffachen der im Betrieb zu erwartetenden Kräfte.

Trotz der Wetterwidrigkeiten im Juli und im September seien die Bauarbeiten für die beiden Bahnen im Zeitplan, betont Kröll. Die Bahnen werden zum Winterbeginn am 23. Dezember für die ersten Skisportbegeisterten am Ifen zur Verfügung stehen.

Erst einmal fertiggestellt, garantieren die modernen 10-er-Kabinenbahnen der exklusiven Doppelmayr D-Line eine schnelle, sichere und komfortable Beförderung auf den Ifen. Die breiteren Kabinen bieten mehr Beinfreiheit, mehr Platz beim Sitzen, die Laufgeräusche sind geringer und mit integriertem WLAN bieten die Oberstdorf- Kleinwalsertal Bergbahnen ihren Gästen deutlich mehr Komfort. Ohne Umstieg und mit Geschwindigkeiten von bis zu sechs Metern pro Sekunde – also etwa 20 km/h – erreichen die Passagiere ab der kommenden Wintersaison die Bergstation. Gleichzeitig wird die Berggastronomie von Grund auf modernisiert, um dem Genussfaktor voll und ganz gerecht zu werden. „Als hochwertiges Bedienrestaurant mit regionalen Bio-Spezialitäten lädt das neue Restaurant „Tafel & Zunder“ zur Einkehr ein“, sagt Krölls Vorstandskollege Dr. Andreas Gapp.

Die Weichen für ein verbessertes Winterangebot wurden bereits im Jahr 2016 gestellt. Im vergangenen Jahr wurde die Olympiabahn neu errichtet und sorgt seither als schnellster Sessellift Vorarlbergs und Deutschlands für gesteigerten Komfort. Die ebenfalls damals entstandene Beschneiungsanlage mit eigenem Speicherteich sichert auch in naturschneearmen Wintern wie dem letzten beste Skibedingungen von Dezember bis Ostern. Mit den aktuellen Bauarbeiten am Ifen ist die Rundumerneuerung mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 40 Millionen Euro nun in der heißen Phase und kurz vor dem Abschluss.

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