Bayerisches Gesundheitsministerium bestätigt fünf weitere Coronavirus-Fälle

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Mittwoch, 4. März, ein weiteres Mal über die aktuelle Entwicklung bei dem neuartigen Coronavirus in Bayern informiert. Insgesamt sind nun 42 Fälle seit vergangenem Donnerstag bestätigt.

Bayern - Ein Ministeriumssprecher teilte heute am Mittwoch, 4. März, in München mit, dass bis zum frühen Mittwochnachmittag weitere fünf Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt wurden. Damit gibt es derzeit (Stand: 4. März, 15 Uhr) seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 42 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern. Die Fälle wurden jeweils aus den Landkreisen Lindau am Bodensee, Augsburg, Erding und Passau sowie aus der Stadt Nürnberg gemeldet. Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen. Einzelheiten können den Medien über die jeweils zuständigen Landratsämter bzw. kreisfreien Städte mitgeteilt werden. Bislang sind keine Fälle im Oberallgäu gemeldet.

Telefonische Beratung

Das Landratsamt Oberallgäu bietet Ärzten, medizinischem Personal und Bürgern eine Telefon-Hotline während der üblichen Dienstzeiten unter der Telefonnummer 08321 612 520 an. Die Hotline des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ist unter 09131 6808 5101 zu erreichen.

Hinweise des Gesundheitsamtes beachten

  • Wer in einem der Risikogebiete aufgehalten hat und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome bekommt wie Fieber, Muskelschmerzen, Gliederschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, sollte Kontakte zu anderen Personen vermeiden und zu Hause bleiben. Wichtig ist, sich umgehend telefonisch mit seiner Hausarztpraxis in Verbindung zu setzen oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 anzurufen. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit dem Betroffenen das weitere Vorgehen. Keinesfalls sollten ohne vorherigen Telefonanruf Arztpraxen, die KVB-Bereitschaftspraxen oder die Notaufnahmen in den Oberallgäuer Kliniken aufgesucht werden. 
  • Wer während seiner Italienreise oder seiner Reise in ein anderes Risikogebiet innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem am Coronavirus Erkrankten hatte, muss umgehend das Gesundheitsamt am Landratsamt Oberallgäu informieren – unabhängig vom Auftreten von Symptomen. 
  • Wer innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet war, sollte – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. 
  • Wer Erkältungs- oder Grippesymptome entwickelt, sollte sich – auch unabhängig vom Coronavirus - frühzeitig krankmelden. Selbstverständlich sollte auch sein, ein krankes Kind nicht in die Schule oder in den Kindergarten zu schicken.

Risikogebiete (Stand 02.03.2020) In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) Im Iran: Provinz Ghom In Italien: Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien. In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Rubriklistenbild: © Pixabay

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