Ski-Weltcup kommt ins Oberallgäu

Ofterschwang - Zum fünften Mal schon weht in der 2000-Seelen-Gemeinde Ofterschwang nahe Sonthofen ein Hauch von Kitzbühel. In diesem Jahr ist der Anreiz besonders groß, schließlich hat das deutsche Team mit den aktuellen Weltmeisterinnen Maria Riesch und Kathrin Hölzl zwei ganz heiße Eisen im Feuer. Am Freitag findet der Riesenslalom, am Samstag der Slalom statt. Start des ersten Durchgangs ist jeweils um 10 Uhr, der zweite Lauf beginnt an beiden Tagen um 13 Uhr.

Sportlich geht es noch um jede Menge: Maria Riesch kämpft am letzten Rennwochende vor dem Saisonfinale im schwedischen Are noch um die Kristallkugel im Slalom, ihre Freundin Lindsey Vonn kann den Gesamtweltcup vorzeitig unter Dach und Fach bringen. Die Fans im Skistadion Ofterschwang werden also großen und spannenden Sport erleben, wenn sie über die riesige Video-Leinwand den oberen Teil des Rennens verfolgen und dann die Sportler mit tobendem Applaus über den steilen Schlusshang ins Ziel tragen Hautnah Die Skistars hautnah erleben – das ist seit Jahren das Geheimnis des Ofterschwanger Weltcups: Wer je ein Autogramm von den Ski-Assen bekommen will, in Ofterschwang sind die Chancen am größten. „Wir lieben die familiäre Atmosphäre hier in Ofterschwang“, schwärmte auch Riesenslalom-Weltmeiterin Kathrin Hölzl. Seit Wochen basteln die Organisatoren Tag und Nacht an den beiden Weltcup-Rennen. Warum sie sich derart ins Zeug legen? "Weil wir einen guten Ruf zu verteidigen haben und dem Vertrauen der FIS und des DSV gerecht werden wollen", erklärt Generalsekretär Stefan Huber. Schließlich sei man in diesem Winter nur deshalb in den Weltcup-Kalender gerückt, weil Renndirektor Atle Skaardal (Norwegen) bei der Bilanz der Vorsaison die Frauen-Rennen in Ofterschwang als die am besten organisierten bezeichnet hatte. Beste Bedingungen Florian Beck ist guter Dinge, den weltbesten Alpinfahrerinnen auch diesmal beste Bedingungen bieten zu können: „Wer glaubte, ein Weltcup Anfang März sei unmöglich, der wird nun eines Besseren belehrt.“ Stundenlang feilte auch Pistenchef Peter Pöppel mit einem großen Team von Freiwilligen an der perfekten Piste. Mit Erfolg, denn schon neun Tage vor den Rennen gab der Technische Delegierte des Internationalen Skiverbandes, Edwin Fritz aus Österreich, nach der sogenannten „Snowcontrol" sein offizielles Okay für den Riesenslalom und Slalom am 6./7. März am Ofterschwanger Horn. Fritz wörtlich: „Die Piste ist in einem Top-Zustand, da dürfte nichts mehr dazwischenkommen. Schneedecke und Pistenbreite sind so gut wie noch nie hier." Wegen der Erfolge der DSV-Mädchen gingen die Eintrittskarten zuletzt weg wie warme Semmeln. Dennoch beruhigt Generalsekretär Huber alle Fans: „An den Tageskassen gibt es noch genügend Tickets. Bei den Sitzplätzen gibt es aber nur noch Restkarten.“ Huber weist darauf hin, dass sich Interessierte im Internet ganz bequem bis eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn Tickets zu Hause ausdrucken können. Infos unter www.weltcup-ofterschwang.de

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