Ausgemustertes Denkmal

Skulptur aus dem Gebirgsjägermuseum geht ins "Exil"

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Der Sturmsoldat, die martialische Skulptur aus dem Gebirgsjägermuseum, wurde von Hauptmann Klaus Geiger für das Verladen auf den LKW vorbereitet.

Sonthofen – Weitgehend abgeschlossen ist der Umzug des „Gebirgsjägermuseums“ von Sonthofen ins Bayerische Armeemuseum in Ingolstadt. Als eines der letzten Stücke der umfangreichen Sammlung rückte jetzt die fast zwei Tonnen schwere Skulptur eines Weltkriegssoldaten ab.

Der „Handgrantenwerfer“ – ein Werk des Münchner Bildhauers Franz Baur aus den 1920er Jahren – war Teil eines Kriegerdenkmals im Immenstädter Hofgarten und stand später im Bauhof, bevor er in der Grüntenkaserne in Sonthofen Exponat des Museums wurde.

Fast drei Jahrzehnte lang wurde die Entstehung und Geschichte der deutschen Gebirgstruppe maßgeblich von Dieter Bischoff und der Truppenkameradschaft in mehr als 1300 Exponaten dokumentiert und Besuchern im zeitgeschichtlichen Zusammenhang präsentiert. Die meisten Teile der Sammlung sind inzwischen ins Armeemuseum überführt. Der aus Kalksandstein gemeißelte Soldat machte jetzt „das Licht aus“.

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