"Digitale Einkaufsstadt Bayern" wird fortgesetzt

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Ernst Läuger, Präsident des Handelsverbands Bayern (von links), Wirtschaftsförderer der Stadt Sonthofen, Andreas Maier; Christian Wilhelm, Erster Bürgermeister der Stadt Sonthofen; Hans Fili, Vorstandsmitglied der ASS; Hubert Aiwanger, Bayerns Wirtschaftsminister.

uf Einladung des bayerischen Wirtschaftsministeriums haben Vertreter der Stadt Sonthofen die Einzelprojekte der Förderinitiative „Digitale Einkaufsstadt Bayern“ in München vorgestellt.

Sonthofen hat sich Ende August 2018 für das Förderprojekt beworben, unter anderem mit dem Ziel, den beliebten ASS-Einkaufsgutschein zu digitalisieren und einen lokalen Online-Shop für die Sonthofer Einzelhändler auf den Weg zu bringen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fasst die Ziele der Initiative zusammen: „Wir wollen die Vorteile des Online-Shoppings mit dem Einkaufen in der Heimat kombinieren. Beides ist im Trend, kann aber nur zusammengehen, wenn sich der mittelständische Handel in den Städten der Digitalisierung öffnet, im Internet sichtbar wird und mit seinen Kunden auch online kommuniziert. Dabei unterstützen wir mittlere Städte aus dem ländlichen Raum aus allen Regierungsbezirken.“

„Wir freuen uns außerordentlich über die Auswahl zum Projekt „Digitale Einkaufsstadt Bayern“ und sehen dies als weitere Motivation, den eingeschlagenen Weg der verstärkten Einzelhandelsförderung nicht zu verlassen. Auch für unsere Wirtschaftsvereinigung mit den anhängenden Mitgliedern ist die Auswahl eine große Chance um den Spagat zwischen Offline- und Online-Angebot zu meistern“, so der städtische Wirtschaftsförderer Andreas Maier. Im Rahmen der Initiative werden seit Ende 2018 Projekte der Städte Bad Kissingen, Forchheim, Gunzenhausen, Hof, Moosburg an der Isar, Neumarkt in der Oberpfalz, Plattling und Sonthofen vom Wirtschaftsministerium gefördert. Sonthofen wird nach dem Startschuss in München nun zeitnah eine Bürger- und Unternehmerbefragung zum Thema „Digitalisierung im Einzelhandel“ durchführen, um die Bedürfnisse der beteiligten Akteure zu verifizieren. Nächste Schritte sind dann u.a. die Einrichtung eines internen Blogs für die Unternehmen, die Erarbeitung und Umsetzung eines Social-Media-Konzeptes sowie die Suchmaschinenoptimierung der Firmen.

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