Neuer Schwung in der Johannis Kindertagesstätte

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Die neue Leiterin der Johannis Kindertagesstätte, Hannelore Wersig, freut sich mit den Kindern auf ihre neue Aufgabe.

Sonthofen – Seit August hat die Sonthofer Johannis Kindertagesstätte mit Hannelore Wersig eine neue Leitung. Nach der Kündigung von Carolin Helmle im Oktober letzten Jahres galt es für eine der größten Kindertagesstätten im südbayerischen Raum eine neue qualifizierte Leiterin zu finden.

Die ehemalige Leiterin der Johannis Kindertagesstätte, Carolin Helmle, hatte im Oktober vergangenen Jahres gekündigt, da ihr Arzt ihr während der Schwangerschft ein ärztliches Beschäftigungsverbot zum Schutz des ungeborenen Kindes ausgesprochen hatte. In der langen Vakanz hatte die Stellvertreterin Kerstin Rautenberg die Kindertagesstätte mit großem Geschick geleitet.

Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Sonthofen als Träger der Kindertagesstätte hat sich nun auf Hannelore Wersig als neue Leiterin geeinigt. Die „Neue“ kommt aus der Gemeinde Lachen im Unterallgäu. „Ich habe drei erwachsene Kinder“, berichtet sie. „Meine Familie gehört zur Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Herbishofen, in der wir gerne leben und uns dort auch engagieren.“ Wersig hat in den vergangenen 22 Jahren den Kindergarten ihrer Kirchengemeinde geleitet. Davor hat sie auch Erfahrungen in der Behindertenpädagogik sammeln können. Für sie sei es aber jetzt an der Zeit gewesen, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Sie freue sich, dass die neue Herausforderung ihr hier in der Johannis Kita in Sonthofen geboten werde.

Auf ihrem morgendlichen Weg in den Süden hat Hannelore Wersig nun das „wunderschöne Oberallgäuer Bergpano- rama vor Augen“, wie sie hervorhebt. Es sei die Landschaft, in der sie leidenschaftlich gerne ihrem zweitem Hobby nachkomme, dem Bergwandern – das erste Hobby sei ihre Familie, so Wersig weiter. Auf die Frage, welche Ziele, Wünsche und Hoffnungen sie als neue Leiterin habe, sagt Hannelore Wersig, sie sei noch fast wunschlos glücklich, weil sie ganz am Anfang einer schönen Aufgabe stehe. Ihr habe es von Anfang an in der Johannis Kindertagesstätte sehr gut gefallen, weil sie mit offenen Armen aufgenommen worden sei. Nach dem guten Start wolle sie sich Zeit nehmen, um die vielen Mitarbeiterinnen und Kinder mitsamt ihren Eltern und auch den Träger näher kennenzulernen. Sie habe eine tolle Arbeitsatmosphäre vorgefunden.

Von der evangelischen Kirchengemeinde wünsche sie sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, gute Kontakte, sowie schöne gemeinsame Gottesdienste und Andachten. Bei ihrer Erziehungsarbeit möchte sie sich an dem Motto der Johannis Kita „Wir sind Schatzsucher“ orientieren. Hannelore Wersig möchte auf die Stärken der Kinder bauen. „Die Kinder sollen sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln,“ erläutert sie, „und wir werden sie dabei unterstützen.“

Hannelore Wersig wünscht sich eine gute und effektive Teamarbeit, um so gemeinsam mit den Eltern die anvertrauten Kinder optimal fördern und stärken zu können. Dabei freue sie sich besonders auf viele gute Gespräche mit den Eltern der Kinder.

Hans Ehrenfeld

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