Neuer "Outdoor"-Bücherschrank in Sonthofen

Tauschen und schmökern am Bücherschrank

+
Sonthofens Bürgermeister Christian Wilhelm (von links) probierte schon einmal die Sitzbank am neuen Bücherschrank in der Fußgängerzone aus, während ihm AKW-Geschäftsführer Dr. Hubert Lechner Bücher reichte. Architekt Hans-Jürgen Greve freute sich auch darüber, dass der Bücherschrank sich farblich gut in die Sonthofer Innenstadt einpasst.

Sonthofen – Über einen weiteren öffentlichen Bücherschrank können sich die Sonthoferinnen und Sonthofer freuen. Neben den Bücherschränken in der Tourist-Info und in den Räumlichkeiten der Volkshochschule im Sontrapark, die laut Bürgermeister Christian Wilhelm sehr gut angenommen werden, gibt es jetzt auch einen „Outdoor“-Bücherschrank in der Fußgängerzone, Höhe Café Elsässer.

Vergangene Woche enthüllten Sonthofens Bürgermeister Christian Wilhelm und Dr. Hubert Lechner, Geschäftsführer der Allgäuer Kraftwerke GmbH (AKW), den Schrank mit Platz für 220 Bücher und einer integrierten Sitzbank. Frei nach dem Motto „Tauschen und schmökern“ kann dort jeder, der möchte, kostenlos und ohne jegliche Formalitäten ein Buch mitnehmen, tauschen oder auch das Sortiment durch eine freiwillige Spende erweitern.

Gemeinsam mit dem Architekten Hans-Jürgen Greve, der den Schrank entworfen hat, füllten Wilhelm und Lechner den Schrank mit den ersten Büchern, einer Spende der Stadtbücherei. Greve hat mit seiner Firma in den letzten 8 Jahren deutschlandweit mehr als 800 Bücherschränke aufgestellt. Die Schränke trotzen durch eine ausgeklügelte Luftzirkulation Wind und Wetter, die Bücher werden nicht feucht. Außerdem bewahrt ein 15 Zentimeter dicker Stahlbetonboden den Schrank vor dem Umkippen. Dennoch ist er „mobil“ und kann bei Bedarf, beispielsweise bei Feierlichkeiten oder Buchaktionen, an anderen Orten in Sonthofen aufgestellt werden.

Finanziert wurde der Schrank von der AKW. Für Geschäftsführer Dr. Hubert Lechner sind öffentliche Bücherschränke eine nachhaltige Nutzungsmöglichkeit und eine gute Art der Wiederverwertung, weshalb die Kraftwerke den Schrank gerne finanziert haben. Für den Bürgermeister gewinnt die Innenstadt dadurch einen enormen Mehrwert.

Eva Veit

Auch interessant

Meistgelesen

Babyglück im Allgäu
Babyglück im Allgäu
Amtseinführung von Prädikant Harald Müller
Amtseinführung von Prädikant Harald Müller
Kleinkunst-Förderverein "Klick" will weiter "frischen Wind" machen
Kleinkunst-Förderverein "Klick" will weiter "frischen Wind" machen
Missen-Wilhams und Weitnau sind nun Alpen-Modellregion
Missen-Wilhams und Weitnau sind nun Alpen-Modellregion

Kommentare