Sparkasse Allgäu fördert bürgerschaftliches Engagement

Festtag für das Ehrenamt

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Neben Hans-Peter Böck (links) von der Kath. Pfarrkirchenstiftung St.Michael in Sonthofen, konnten sich (von rechts) Pfarrer Helmut Klaubert (Evang.-Luth. Kirchengemeinde Fischen, Heinrich Schwarz vom Kreisjagdverband Oberallgäu,Pfarrer Gerhard Scharrer (Evang.-Luth.Kichengemeinde Sonthofen/Bad Hindelang) mit Landrat Anton Klotz sowie Heribert Schwarz und Richard Kirchmann von der Sparkasse Allgäu über den „Festtag für das Ehrenamt“ freuen.

Sonthofen – Die Sparkasse Allgäu hält auch in Zeiten niedrigerer Erträge an ihrem sozialen Engagement fest. In den vergangenen zehn Jahren kamen der Region rund sieben Milionen Euro über Spenden und Sponsoring zugute. Bei der diesjährigen Spendenübergabe wurden aus dem Sparkassen-Fördertopf rund 900 000 Euro zu gleichen Teilen auf die Regionen Oberallgäu, Kempten und Ostallgäu aufgeteilt.

„Gemeinsam lässt sich viel bewegen“, meinte Sparkassenvorstand Heribert Schwarz, als er im Sparkassensaal in Sonthofen die Vertreter der Vereine und Organisationen begrüßte, die heuer in den Genuss der traditionellen Sparkassenförderung kamen. „Wir geben gerne einen Teil an die Region zurück durch unsere Spendenausschüttung und das Sponsoring.“ Trotz Niedrigzins­phase könne die Sparkasse auch diesmal mit 900 000 Euro zahlreiche Vereine und Organisationen fördern, die sich ehrenamtlich im Bereich Soziales, Sport, Kultur und Kunst engagieren. Ein Drittel, also 300 000 Euro, gingen dabei an 40 Adressanten im südlichen Landkreis Oberallgäu. Die Ausschüttung dokumentiere nicht zuletzt die Verbundenheit der Sparkasse Allgäu mit der Region, so Schwarz zu dem „Festtag des Ehrenamtes“ in der Sparkasse Allgäu in Sonthofen.

„Bürgerschaftliches Engagement wird heute belohnt“, brachte der Verwaltungsratsvorsitzende, Landrat Anton Klotz, die Zielrichtung der Spendenausschüttung auf den Punkt. „Ein Engagement mit vielen Gesichtern.“ In allen Bereichen finde man gelebte Verantwortung. „Ein Ausdruck der Bereitschaft, nicht nur an sich, sondern auch an andere, an Nachbarn, Mitmenschen zu denken. Viele Stunden opfern Sie für die Sache, für den Nächsten.“

„Sie alle leben die Kultur des Miteinanders in unserer Geselschaft“, sagte Klotz weiter. Jeder zweite Bürger des Landkreises sei in der einen oder anderen Form ehrenamtlich engagiert, verwies der Landrat auf die sogenannte Ehrenamtsstudie. Und das sei keineswegs selbstverständlich. „Der Staat und die Gemeinden können vieles regeln, aber ohne Ihr Engagement in Vereinen, Organisationen oder in der Nachbarschaft wäre vieles nicht möglich“, würdigte Klotz den ehrenamtlichen Einsatz vieler Oberallgäuerinnen und Oberallgäuer. „Ehrenamtliche Leistungen sind im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar!“

Und die Sparkasse Allgäu stehe mit ihrem großen sozialen Engagement für mehr als den Begriff eines kompetenten Partners in Geldangelegenheiten, ergänzte Landrat Klotz. Die Bank unterstütze Jahr für Jahr die ehrenamtlichen Leistungen engagierter Bürger und Vereine und damit die Gemeinschaft und die Gesellschaft in der Region. Klotz: „Geld ist überall notwendig – hier trägt Geld Früchte.“

„Gut angelegt“ wird die Spende zum Beispiel sein beim Oberallgäuer Roten Kreuz genauso wie bei der Bergwacht Immenstadt, Sonthofen und Hinterstein, die derzeit ihre Neubauten ausstatten. Auch Renovierungen von Kirchen und Kapellen werden mit der Sparkassenspende ebenso voran gebracht, wie der Neubau eines Sportplatzes für den FC Rettenberg, Projekte verschiedener Musikkkapellen, Sport-und Schützenvereine, Vorhaben der Caritas in Sonthofen, des Deutschen Alpenvereins in Oberstdorf oder des Heimatdienstes Oberstaufen. Langfristig und über die jährliche Spende hinaus unterstützt die Sparkasse Allgäu über ihr Sponsoring zudem auch weitere Aktivitäten von rund 20 Vereinen und Organisationen, etwa die Jugendarbeit mehrerer Muskikapellen, Sportvereine oder die OVH in Sonthofen.

Heribert Schwarz ermunterte die Vertreter der Verbände und Vereine, schon an die „Wunschzettel“ zu denken und der Sparkasse Allgäu bis Jahresende geeignete Vorhaben zu benennen, die in der nächsten Spendenausschüttung berücksichtigt werden sollten.

Josef Gutsmiedl

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